Walther-Arndt-Vorlesung

Datum: 26.06.2012

Das Museum für Naturkunde und die Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin laden ein zur Walther-Arndt-Vorlesung.

Aufgrund von Unwettern in den USA, kann der Referent Prof. emer. Dr. Dr. h.c. Bernd Heinrich (Professor für Zoologie an der University of Vermont) seinen geplanten Vortrag nicht halten.

Wir freuen uns, dass Dr. Ferdinand Damaschun vom Museum für Naturkunde Berlin kurzfristig einspringt und seinen Vortrag zum Thema "Alexander von Humboldt als Sammler" halten wird.

Das Leben kaum eines andern Wissenschaftlers ist so gut dokumentiert wie das von Alexander von Humboldt (1769-1859). Schon zu Lebzeiten war er eine Legende und der Führer der Südamerikanischen Unabhängigkeitsbewegung Simón Bolívar (1783-1830) sagte über ihn: „Alexander von Humboldt hat Amerika mehr Wohltaten erwiesen als alle seine Eroberer, er ist der wahre Entdecker Amerikas.“ Trotz der umfangreichen Beschäftigung mit Humboldt ist ein Aspekt bisher wenig beachtet worden: seine mineralogischen Aufsammlungen. Er selbst hat sich im „Kosmos“ zu der Bedeutung des Sammelns folgendermaßen geäußert: „Da Reisende nur immer die Träger des unvollständigen Wissens ihrer Zeit sind, und ihren Beobachtungen viele der leitenden Ideen, d. h. die Unterscheidungsmerkmale fehlen, welche die Früchte eines fortschreitenden Wissens sind; so bleiben dem materiell Gesammelten und geographisch Geordneten fast allein ein langdauernder Werth.“

An Hand der im Museum für Naturkunde Berlin vorhandenen Sammlungen Alexander von Humboldts wird sein Leben, beginnend mit seiner Studienzeit in Freiberg über seine großen Reisen nach Südamerika und Russland bis hin zu seinen letzten Lebensjahren in Berlin, erzählt.

Begrüßung: Dr. Stefan Exner, Vorsitzender der Gesellschaft Naturforschender Freunde zu Berlin

Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt frei

Veranstaltungsort:
Sauriersaal
Museum für Naturkunde
Invalidenstr. 43
10115 Berlin

Verkehrsverbindungen

Stand: 01.12.2010