Das Museum für Naturkunde zeigt ab 15. Januar 2009 die Hominidenausstellung des
Hessischen Landesmuseums Darmstadt.
Die Ausstellung ist u.a. von Reportagen der Zeitschrift Geo bekannt. Spektakuläre
Büsten unserer Vorfahren sind wissenschaftlich exakt rekonstruiert. Die Ausstellung
wurde durch Exponate des Museums für Naturkunde Berlin ergänzt.
Das Hessische Landesmuseum Darmstadt vereinigt mehrere Fachdisziplinen unter einem
Dach und ist damit heute eines der wenigen erhaltenen Universalmuseen Deutschlands.
Umfangreiche Sanierungsarbeiten an dem 1906 eröffneten Museumsbau von Alfred Messel
bedingen derzeit eine Vollschließung des Museums. Über Kooperationen mit anderen
Museen sind aber Teile der Darmstädter Bestände weiterhin zu sehen.
In diesem Zusammenhang steht die Leihgabe der Hominidenausstellung, die voraussichtlich
bis Ende 2010 im Museum für Naturkunde zu sehen sein wird. Neun wissenschaftlich
exakt rekonstruierte Büsten lassen den Besucher einen Blick auf die Evolution der
Menschenaffen werfen. Ein langer Weg vom aufrechten Gang über die Entwicklung von
Werkzeugen bis hin zum modernen Menschen, der mit einem immer größer werdenden Gehirn
schließlich auch in der Lage ist, Kunst zu schaffen - und sich abstrakt mit sich
und seiner Umwelt auseinander zu setzen. In einem der in den Ausstellungen zugänglichen
historischen Treppenhäuser zeigt die Ausstellung neben den Büsten auch Schädel,
Skelette, Werkzeuge und Kunstgegenstände.
Die neue Schau präsentiert damit in Berlin eine weitere Attraktion, die sich an
die 2007 eröffneten Dauerausstellungen anschließt. Mit dieser Evolutionsausstellung
startet das Museum für Naturkunde in das Darwinjahr 2009.