
Huftiersaal
Aufgrund von Sanierungsarbeiten ist der Huftiersaal seit 1.1.2012 geschlossen.
Die Ausstellung zur Systematik der Huftiere stammt aus dem Jahr 1967, wobei einzelne Präparate deutlich älter sind. Zu jener Zeit widmeten sich einige Säle im Museum der Präsentation verschiedener Tiergruppen. Ziel war es, die Vielgestaltigkeit dieser Tiergruppen und ihre verwandtschaftlichen Beziehungen darzustellen. Von dieser Konzeption zeugte bis heute nur noch der Huftiersaal.
Der Huftiersaal wird in den nächsten Jahren komplett saniert. Der Raum wird auf die Ursprungsarchitektur von 1889 zurückgeführt und ca. im Jahre 2016 mit einer neu konzipierten Ausstellung wieder eröffnet.
Während der Sanierung werden die meisten Huftier-Präparate weiterhin ausgestellt bleiben, allerdings in anderen Räumen des Museums.
Flusspferdgruppe
Flusspferde (Hippopotamus amphibius) leben in Gruppen von etwa 20 Tieren. Pro Nacht fressen sie bis zu 150 kg Gräser, Kräuter und Wasserpflanzen. Tagsüber halten sie sich im Wasser auf, um wegen ihrer lichtempfindlichen Haut keinen Sonnenbrand zu bekommen; allerdings sind sie schlechte Schwimmer. Mit ihren 50 Zentimeter langen Eckzähnen können sie Menschen gefährlicher werden als Löwen oder Krokodile.





