
Internationale Wanderaustellung: Parasiten - life undercover
[Derzeit im Naturhistoriska Riksmuseet Stockholm: 9. April - 8. November 2013]
Niemand lebt wirklich allein. Der Mensch wird von mehr als 50 Parasitenarten heimgesucht, die sein Blut saugen, ihm auf den Pelz rücken und seinen Darminhalt fressen. Der Begriff Parasit bezeichnet keine bestimmte Tiergruppe, sondern charakterisiert eine besondere Lebensweise. Parasitisch lebende Formen finden sich vom Einzeller bis zu den Säugetieren.
Für die meisten Menschen sind Parasiten gleichbedeutend mit abstoßendem Ungeziefer und schrecklichen Erkrankungen. Aber im Zusammenspiel mit ihren jeweiligen Wirtsorganismen haben Parasiten erstaunliche Überlebensstrategien entwickelt.
Insbesondere die Präsentation von Modellen, Präparationen und Plastinaten von Parasiten wird die Besucher begeistern. So gibt es ein Modell der Malariamücke in 60facher Vergrößerung zu sehen, Fischfilets mit Heringswürmern oder eine Vampirfledermaus, die an einem Schaf Blut saugt. Ein Amerikanischer Riesenleberegel, Blutegel, Zecken, Wanzen und Würmer sind als Plastinate ausgestellt. Diese Präsentationsform wurde gewählt, damit die Tiere unproblematisch auf Reisen gehen können, denn „Parasiten - life undercover“ ist als internationale Wanderausstellung konzipiert. Hoch modern und sehr ästhetisch gestaltet, bietet sie einem breiten Publikum Informationen in populärwissenschaftlicher Form und auf dem aktuellsten Stand der Forschung an. Die Ausstellung „Parasiten - life undercover“ wird derzeit weltweit in Museen präsentiert.




