Über uns

Das „Museum für Naturkunde - Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung“ ist ein Forschungsmuseum der Leibniz-Gemeinschaft. Es gehört zu den weltweit bedeutendsten Forschungseinrichtungen auf dem Gebiet der biologischen und erdwissenschaftlichen Evolution und Biodiversität.

Die Sammlungen des Museums sind mit seiner Forschung unmittelbar verbunden. Sie umfassen mehr als 30 Millionen Objekte aus Zoologie, Paläontologie, Geologie und Mineralogie und sind von höchster wissenschaftlicher und wissenschaftshistorischer Bedeutung.

Dies beruht unter anderem auf über 200 Jahren fortlaufender Sammeltätigkeit, aber auch auf Höhepunkten wie:

  • dem Berliner Exemplar des Urvogels Archaeopteryx lithographica
  • den Dinosauriern der Grabungsstätte Tendaguru (darunter Brachiosaurus brancai)
  • dem Originalstück, an dem Uran erstmals beschrieben wurde
  • der Sammlung Bloch aus dem 18. Jh., der vermutlich ältesten noch erhaltenen Fischsammlung der Welt

Die großen Ausstellungen des Museums, insbesondere die neuen Dauerausstellungen, gewähren der Öffentlichkeit einen Einblick in die aktuelle Forschung des Museums. Dabei sind vor allem originale Forschungsobjekte zu besichtigen. Die Besucher sind eingeladen, selbst auf eine Forschungsreise durch die Ausstellungen zu gehen. Wie die Forscher sehen sie erst nur die ausgestellten Objekte. Erst wenn sie sich für ein Objekt entschieden haben und sie näher kommen, stehen ihnen unterschiedliche Informationsquellen wie Tafeln und Animationen zur Verfügung. Zusätzlich gibt es einen Akustischen Führer durch die Ausstellungen.

Über 500.000 Besucher pro Jahr zeigen, dass dieses Konzept hervorragend ankommt. Abgerundet wird das Bildungsangebot durch umfangreiche Bildungsprogramme für alle Altersschichten.

Stand: 10.03.2014