Museum für Naturkunde Berlin Museum für Naturkunde Berlin

Presse-Echo

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11. Juni 2010
Jetzt endlich kann die weltweit beachtete „Nasssammlung“ umziehen: Der im Krieg zerstörte Ostflügel ist wieder aufgebaut worden ? binnen zwei Jahren und wie vorgesehen für 29,6 Millionen Euro, je zur Hälfte finanziert von Land und Bund....Feierliche Wiedereröffnung ist zum 200-jährigen Jubiläum des Museums am 13. September.



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Tödlicher Hunger auf Eiweiß

29. April 2010
Anne Brüning
In Westafrika ist es durchaus üblich, Frösche zu essen. Sie werden in der Sonne getrocknet und dienen dann als Suppenzutat oder sie stehen gegrillt auf dem Speisezettel. In jüngster Zeit werden die Tiere jedoch in derart großen Mengen in der freien Natur gesammelt, dass ihr Bestand vermutlich bedroht ist. Das berichten Forscher um Mark-Oliver Rüdel und Meike Mohneke vom Museum für Naturkunde Berlin im Fachmagazin Traffic Bulletin.



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Kleine Schmarotzer

5. Mai 2010
Anne Brüning
Mehr als füünfzig Arten von Parasiten können den Menschen befallen. Sie saugen Blut, rücken ihm auf den Pelz und fressen seinen Darminhalt. Das macht Geschöpfe wie Kopfläuse, Krätzmilben und Bandwürmer nicht gerade beliebt. Dabei sind sie aus biologischer Sicht hochinteressant ? vor allem, weil sie bei der Anpassung an ihre Gastgeber erstaunliche Fähigkeiten entwickelt haben.
In der Sonderausstellung „Parasiten ? life undercover“ des Berliner Museums für Naturkunde können Besucher in die Welt der kleinen Schmarotzer eintauchen. ...



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Die älteste Ameise Afrikas

6. April 2010
Forscher haben die ersten Bernsteinfossilien aus Afrika analysiert - Die eingeschlossenen Lebewesen bieten Einblicke in die Ökologie der letzten 95 Millionen Jahre - und in die Evolution seitdem

Eigentlich machte ein mittlerweile pensionierter Mineralienhändler aus Maria Enzersdorf den überraschenden Fund: Er entdeckte vor rund zehn Jahren auf Märkten in Äthiopien Bernsteine mit darin eingeschlossenen Fossilien.
Das Besondere daran: Bis dahin waren konservierte Einschlüsse in versteinertem Harz nur aus Europa, Asien und Nordamerika bekannt. Aus Südafrika stammten nur versteinerte Harzfunde ohne Fossilien. Die rund hundert Exemplare, die mittlerweile im Naturhistorischen Museum Wien, im Museum für Naturkunde Berlin und im American Museum of Natural History (New York) verwahrt werden, sind außergewöhnlich klar und farbintensiv, und sie haben eine Größe von bis zu 25 cm.



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Korallen bleichen aus
Tod in der Tasmanischen See

24. März 2010
Von T. Baier
Bislang blieb das südlichste Korallenriff der Welt von den verheerenden Schäden der Meereserwärmung verschont. Nun ist auch sein Zustand erschreckend.

„Das südlichste Korallenriff der Welt ist erstmals ausgebleicht. Das Riff um die Lord-Howe-Insel vor der Küste des australischen Bundesstaats New South Wales ist bekannt für seine einzigartige Zusammensetzung von Korallen. „Seit 16 Wochen liegen die Wassertemperaturen in der Region etwa zwei Grad über den Normalwerten“, sagt Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin. Das zeigen Daten der Wetter- und Ozeanographiebehörde der Vereinigten Staaten, NOAA.“



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Fünf Minuten Bio
Lachs in Alkohol

15. März 2010
Von Pia Heinemann
„Ein Beispiel hat die Nass-Sammlung des Berliner Naturkundemuseums zu bieten. Sie hat der Elbe wieder zu ihren Lachsen verholfen. In den Regalen der wissenschaftlichen Sammlung stehen Abertausende von kleinen und großen Gefäßen in Reih und Glied. Schlangen, Schildkröten, Amphibien und kleine Säugetiere blicken mit leeren Augen durch den trüben, gelben Alkohol.

In einem Gefäß drückt ein verblichener Elbelachs seine Flossen an die Scheibe. Er lieferte, obwohl bereits seit über 100 Jahren tot, den Wissenschaftlern mit einer kleinen Gewebeprobe den entscheidenden Hinweis darauf, welche Gene ein Lachs braucht, um in der Elbe zu schwimmen.“



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Kosmisches Projektil löschte Dinosaurier aus

5. März 2010
„Ein paar Jahre lang verharrte das Weltklima auf diesem Niveau, die Abkühlung zerstörte vermutlich alle Wüalder auf der Erde. Als die Schwefelsäuretröpfchen als saurer Regen langsam wieder zur Erde gerieselt waren, siedelten sich erst einmal Farne auf den gigantischen Brachflächen an. „Über der KT-Grenze finden die Forscher bis nach Neuseeland daher Tonschichten, die voller Samen dieser Farne stecken“, erzählt Wolfgang Kießling vom Berliner Museum für Naturkunde und der Humboldt-Universität, der ebenfalls am „Science“-Artikel mitgearbeitet hat. Allerdings hatten auch viele Samen die Naturkatastrophe überstanden. Die Pflanzenwelt und viele Bäume wuchsen daher nach einiger Zeit wieder auf der Erde. Bis dahin aber waren die Tiere längst verhungert, die von diesen Pflanzen lebten.“



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Finanzministerium gibt 10-Euro-Gedenkmünze 150 Jahre Entdeckung des Urvogels Archaeopteryx heraus

25. Februar 2010
Die Bundesregierung beschloss heute, im September 2011 eine 10-Euro-Gedenkmünze „150 Jahre Entdeckung des Urvogels Archaeopteryx“ herauszugeben. >br /> Die Jury hat ihre Entscheidung wie folgt begründet: „Als Beispiel für den Archaeopteryx hat der Künstler das Exemplar des Berliner Naturkundemuseums gewählt. Es ist ihm hervorragend gelungen, das Besondere des Fossils darzustellen, nämlich die typische Mischung der Merkmale, die den Charakter des Urvogels als Bindeglied zwischen Dinosauriern und Vögeln dokumentieren. Archaeopteryx gilt deshalb auch als eine Ikone der Evolutionsforschung. Die Hauptfundgebiete der bisher entdeckten zehn Skelettexemplare und einer Einzelfeder liegen in der Gegend von Solnhofen und Eichstädt in Bayern. Die Fundschichten, die Solnhofener Plattenkalke, haben ein geologisches Alter von 150 Mio. Jahren.
Die Wertseite entspricht in ihrer kompositorischen und künstlerischen Eleganz der Bildseite. Die Klarheit der Schrift steht in einem spannungsvollen Kontrast zur Lebendigkeit des Federkleides des Adlers.“



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Geoforscher der Region wollen enger zusammenarbeiten

4. März 2010
Klimawandel, Naturkatastrophen oder Rohstoffverknappung gehören zu den Themen, an denen Geowissenschaftler arbeiten. Um in der Region Berlin-Brandenburg die Forschung und Lehre auf dem Gebiet zu verbessern, aber auch die vorhandene Infrastruktur effektiver zu nutzen, wurde gestern die Koordinierungsplattform „Geo.X“ gegründet. Beteiligt sind die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität, die TU Berlin, die Uni Potsdam sowie das Museum für Naturkunde und das Deutsche Geoforschungszentrum. Nes



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Werkstatt und Schaufenster

22. Februar 2010
Von Norbert Lossau
In den acht Leibniz-Forschungsmuseen gibt es mehr als 100 Millionen Ausstellungsstücke - von Sauriern und bunten Schmetterlingen über Galionsfiguren bis hin zu historischen Flugzeugen. Viele Objekte sind Grundlage für spannende Forschungsarbeiten



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Neugierig auf die Vielfalt machen

Nr. 83 2/2010
Von Professor Reinhold Leinfelder
Erfreulich ist, dass die Einsicht zum Erhalt der biologischen Vielfalt in den höchsten politischen Ebenen angekommen ist. Beim Festakt zur Eröffnung des UNO-Jahrs der Biodiversität 2010 im Museum für Naturkunde Berlin fielen deutliche Worte. Sowohl die Bundeskanzlerin und der Bundesumweltminister als auch die höchsten UN-Vertreter gaben ein eindeutiges Bekenntnis zum Biodiversitätsschutz ab.



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Bauplan von Ur-Landwirbeltieren rekonstruiert

29. Januar 2010
Manche Schlangen haben 400 Wirbel, Schildkröten nur 18. War das schon immer so - und warum? Eine internationale Forschergruppe unter der Federführung von Johannes Müller vom Museum für Naturkunde Berlin und Marcelo Sánchez von der Universität Zürich fanden in einer vergleichenden morphologischen Studie heraus, dass die ersten Landwirbeltiere sechs Hals- und zwanzig Brustwirbel besaßen. Weiter konnten die Forscher nachweisen, dass die Baupläne von Reptilien bereits seit Millionen von Jahren wesentlich variabler gestaltet sind als diejenigen der Säugetiere und ihrer Vorläufer.



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Merkel ruft zu mehr Artenschutz auf

11. Januar 2010
„Wir brauchen eine Trendwende“ - Auftakt des Jahres der biologischen Vielfalt Berlin. Zum Auftakt des Jahres der biologischen Vielfalt hat Bundeskanzlerin Merkel zu noch stärkeren Anstrengungen beim weltweiten Artenschutz aufgerufen. Der Verlust an Arten und Lebensräumen sei dramatisch und das Tempo beängstigend, sagte die CDU-Chefin am Montag in Berlin. «Wir brauchen eine Trendwende - jetzt unmittelbar und nicht irgendwann», forderte sie. Das Artensterben sei ein ebenso elementares Problem wie die Erwärmung des Erdklimas. Merkel hielt die Festrede während der Auftaktveranstaltung im Berliner Naturkundemuseum zum Auftakt des Internationalen Jahrs der biologischen Vielfalt, das die Vereinten Nationen ausgerufen haben. Ziel ist es, das Thema stärker ins Bewusstsein zu rücken. Denn trotz jahrzehntelanger Anstrengungen schwindet der Biodiversität in dramatischem Tempo und Ausmaß.



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Wiegen der Evolution

08. Januar 2010
Üppige Gärten voller zierlicher Steinkorallen, schillernd-bunte Fächerkorallen, Schwämme, Seesterne, Muscheln, Schnecken ? Riffe verzaubern mit ihrer Artenvielfalt. Forscher um den deutschen Paläontologen Wolfgang Kießling vom Museum für Naturkunde in Berlin haben nun herausgefunden, dass Riffe nicht nur zahlreiche Arten beherbergen, sondern diese auch hervorbringen.



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Museum mit größtem Dinosaurierskelett der Welt - Staatssekretär Werner Gatzer stellt in Berlin die Sonderbriefmarke "200 Jahre Museum für Naturkunde Berlin" vor

04. Januar 2010
Es ist 200 Jahre alt und nach wie vor ein Publikumsmagnet unter den Berliner Museen: das im Jahr 1810 gegründete Berliner Naturkundemuseum. Grund genug für das Bundesministerium der Finanzen, dieser Einrichtung im Jubiläumsjahr eine „eigene“ Briefmarke zu widmen. Der Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Werner Gatzer, stellt die Briefmarke am 5. Januar 2010 um 14.00 Uhr im Museum für Naturkunde Berlin, Invalidenstraße 43, 10115 Berlin der Öffentlichkeit vor.



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„Naturkundemuseum“: Neuer U-Bahnhof-Name und freier Eintritt Ähnliche Artikel im Textarchiv

08. Dezember 2009
Berlin - Endlich ist der Weg zu Berlins Dinosauriern schon beim ersten Blick in den U-Bahnfahrplan zu finden: Der an der Linie 6 gelegene U-Bahnhof „Zinnowitzer Straße“ heißt künftig „Naturkundemuseum“. Um den neugestalteten Themenbahnhof gebührend zu feiern, lädt das Naturkundemuseum am Sonntag (13. 12.) seine Besucher zu einem kostenlosen Ausstellungsbesuch. Einzige Voraussetzung: Die Besucher müssen mit der U6 anreisen und sich ihre Freikarte gleich im U-Bahnhof abholen. Dort waren bislang nur Dinosaurier an den Wänden zu sehen. Nun schmücken auch Fotos von seltenen Sammlungsobjekten die Station.



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13. Dezember 2009

Der U-Bahnhof „Zinnowitzer Straße“ der LInie U 6 heißt künftig "Naturkundemuseum"




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Deutsche Museen zählten 104 Millionen Besucher

3. November 2009
Die Museen in Deutschland meldeten für das Jahr 2008 insgesamt 104.852.334 Besuche. Im Vergleich zu 2007 ist damit zwar ein Rückgang um 2,3 % zu verzeichnen, dennoch ist dies immer noch die zweithöchste Besuchszahl seit Beginn der Besuchszahlenerhebung im Jahr 1981. Diese Zahlen gab jetzt das Institut für Museumsforschung der Staatlichen Museen zu Berlin, eine Einrichtung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund bekannt. Naturkundemuseen mit steigender Besucherzahl Die einzige Museumsart, für die es auch im Jahr 2008 einen eindeutigen Anstieg der Besuchszahl gab, waren die Naturkundemuseen. Zurückzuführen ist dies auf vereinzelte spektakuläre Neukonzeptionen und Eröffnungen. Beispiele sind das Berliner Naturkundemuseum, das nach der Neueröffnung 2007 auch im Jahr 2008 sehr beliebt war, sowie das Ozeaneum in Stralsund. Seit der Eröffnung im Juli 2008 wurde es innerhalb von nur sechs Monaten über 500.000 Mal besucht.



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U-Bahnhof wird umbenannt

26. Oktober 2009
Die Zeit war schon abgelaufen – doch quasi in letzter Sekunde ist jetzt entschieden worden, dass der Bahnhof Zinnowitzer Straße zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember doch in Naturkundemuseum umbenannt wird.



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Mit Charles Darwin auf Weltreise

Von Reinhold Leinfelder
18. Oktober 2009
„... In der Sonderausstellung zu Darwin im Berliner Naturkundemuseum begeben sich die Besucher wie in einem Schiffsbauch auf eine Weltreise zu den damaligen Forschungsorten. Spekulationen à la Hollywood sollte man allerdings an der Garderobe abgeben ...““



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Das Geheimnis der Riesensaurier

8. Oktober 2009
Luftblasen in Knochen machten den Hals der Tiere leicht und stabil
(sda) Die Hals- und Rumpfwirbel der pflanzenfressenden Sauropoden waren - ähnlich wie bei heutigen Vögeln - von luftgefüllten Gewebeblasen umhüllt. Die Luftblasen drangen sogar ins Innere der bis zu einem Meter langen Wirbel vor und machten die Knochen löchrig wie einen Käse. Wie diese Pneumatisierung entstehen konnte, haben nun Forscher des Naturhistorischen Museums Basel und der Fachhochschule Nordwestschweiz gemeinsam mit Kollegen aus Berlin und Karlsruhe untersucht. Sie nutzten dafÜr Halswirbel eines Brachiosaurus aus Deutschland und eines Diplodocus aus dem Sauriermuseum in Aathal.



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Tiefsee

Dieser Teufelsangler ist ein einzigartiges Objekt aus den Sammlungen des Museums für Naturkunde in Berlin. Es stammt aus einer Fangfahrt des ehemaligen Instituts für Hochseefischerei der DDR in Rostock und ist das einzige bisher bekannte Weibchen mit einem anhaftenden „parasitären Zwergmännchen“. Dies bedeutet, dass sich die Männchen vieler Tiefseeanglerfische aufgrund ihrer geringen Größe nicht weiterentwickeln, sondern sich in einem Weibchen festbeißen und mit ihm verwachsen. Ernährt werden die Männchen über den weiblichen Blutkreislauf. Ihre Aufgabe ist einzig und allein die Besamung der Eier.



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Korallenriffe nach der Wärmekrise

„Vor 200 Millionen Jahren führte ein Mega-Treibhauseffekt, verursacht durch Riesenvulkane, zu einem der größten Massenaussterben in der Lebensgeschichte. Besonders betroffen waren Korallenriffe, die damals fast völlig verschwanden. Ein internationales Team um Lichtenberg-Professor Wolfgang Kießling vom Museum für Naturkunde Berlin hat nun das einzige überlebende Riff nach dieser Wärmekrise untersucht und die dramatischen Konsequenzen von globaler Erwärmung und Ozeanversauerung verdeutlicht.“



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Geheime Tiefsee

„Die Ozeane auf unseren Landkarten müssten eigentlich weiß und nicht blau abgebildet sein. Denn was sich tief unter der Wasseroberfläche abspielt, ist weitgehend unerforscht. Sogar den Mond kennen wir besser – und der ist über 300000 Kilometer von uns entfernt. Die wenigen Dinge, die Forscher bisher über die Tiefsee in Erfahrung bringen konnten, zeigen eine uns völlig fremde Welt.
Das Naturkundemuseum Berlin widmet sich in einer großen Sonderausstellungen den Geheimnissen der Tiefsee ....“



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Naturwissenschaftliche Museen gründen Forschungsverbund

24. September 2009
Die fünf großen Naturkundemuseen in Stuttgart, Karlsruhe, Berlin, Bonn und München vernetzen ihre Forschungsaktivitäten. Wie die beteiligten Institutionen am Donnerstag bekanntgaben, wurde ein Kooperationsabkommen zur Gründung des sogenannten Humboldt-Rings unterzeichnet. Mit dem Verbund entsteht eine dezentrale naturwissenschaftliche Forschungsinfrastruktur, die von allen fünf Einrichtungen genutzt werden kann. Die fünf Museen verfügen zusammen über 75 Millionen Sammlungsobjekte.



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Faszinierende Wesen aus der Tiefsee

15. September 2009
(mwil) - „Die Tiefen des Meeres sind bisher nur wenig erforscht.
Das Museum für Naturkunde in Berlin gibt nun in einer Sonderausstellung Einblicke in diese Welt und zeigt teils furchterregende Geschöpfe, die dort in ewiger Finsternis leben.
„Die Ausstellung zeigt nicht nur in Alkohol eingelegte Präparate und naturgetreue Modelle, sie geht auch Mythen von Seeungeheuern aus vergangenen Zeiten auf den Grund und gibt Einblicke in die moderne Tiefseeforschung.“



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Bizarre Geschöpfe vom Meeresgrund

14. September 2009
Die faszinierenden und facettenreichen Tiefseefische leben in der Dunkelheit weit unter dem Meeresspiegel: Eine Sonderausstellung zeigt einige der geheimnisvollen Kreaturen.
Von FOCUS-Online-Autorin Melania Botica
„Schön sind sie nicht – aber faszinierend. Durch ihre riesigen Zähne sowie ihre blasse und zuweilen durchsichtige Haut ziehen sie die Blicke auf sich. Tiefseegeschöpfe leben in unwirtlichen Gegenden, sie trotzen eisigen Temperaturen und ihre Körper widerstehen in tiefen Regionen einem gigantischen Wasserdruck. ...“



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Tiefsee-Ausstellung jetzt in Berlin

Pottwal, Kalmar und Anglerfisch im Museum für Naturkunde
Tobias Möser
7. September 2009
Schon im Frankfurter Senckenberg-Museum und im Naturhistorischen Museum Basel konnte diese Sonderausstellung viele Tausend Besucher beeindrucken. Nun ist sie nach Berlin gewandert und wird am 15.September 2009 im ehrwürdigen Museum für Naturkunde eröffnet.
„Nicht nur große Ausstellungsstücke wie ein Pottwalbaby, ein Riesenkalmar und ein 11 m langes U-Boot, in dem Besucher eine Tauchfahrt miterleben können, faszinieren. Gerade die kleinen Objekte, die oft übersehen werden, rückt diese Ausstellung buchstäblich ins rechte Licht. 45 originale Alkoholpräparateund 35 Modelle verschiedener Tiefseebewohner sind die stillen Stars der Ausstellung, denn so spektakuläre Fische sieht man an der Oberfläche nur selten.“



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Aus dem Vollen schöpfen

5. September 2009
Von Sebastian Preuss
Udo Kittelmann inszeniert im Hamburger Bahnhof in Berlin eine Ausstellung in einer unerwarteten Ordnung. Der ehemalige Leiter des Kölnischen Kunstvereins beschert dem Berliner Kunstleben einen Paukenschlag.
„Was ist eigentlich Kunst? Die Frage stellt man sich auch nebenan angesichts der übergroßen Insektenmodelle, die der geniale Dermoplastiker Alfred Keller bis zu seinem Tod 1955 für das Naturkundemuseum schuf.“



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In der Schatzkammer der Knochensammler

1. September 2009
Von Christoph Wenzel
„Keine Zeitmaschine und kein Zauberspruch sind nötig, um 150 Millionen Jahre in die Vergangenheit zu reisen. Alles, was es dazu braucht, ist der Schlüssel zu einer unscheinbaren, von Heizungsrohren umrahmten Stahltür im Kellergeschoss des Museums für Naturkunde an der Invalidenstraße.
Die Zeitreise beginnt an Vitrinenschränken. Sie sind vollgestopft mit versteinerten, Handteller großen Backenzähnen von längst ausgestorbenen europäischen Waldelefanten und Stoßzähnen von riesigen Mammuts. Allein diese Stücke der bis zu vier Meter hohen Elefanten-Urahnen sind mehrere 10 000 Jahre alt. Und doch sind sie nur Startpunkt auf dem Weg in eine unvorstellbar weit zurückliegende Vergangenheit: Die wahren Schätze des Knochenkellers sind 150 Millionen Jahre alt. In mannshohen Holzregalen, in Transportkisten und in Wandnischen lagern über 3000 versteinerte Dinosaurierknochen. ...“



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„Verschwinden wichtige Arten, können Systeme rasch kollabieren“

17. August 2009
(Auszug aus dem Interview mit Prof. Dr. Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin)

„Es gibt Arten, die Schlüsselrollen in Gemeinschaften von Lebewesen spielen. Wenn sie aussterben, sind ganze Ökosysteme in Gefahr. Gibt es Ökosysteme, die deshalb bedroht sind?“
„ ... Oder schauen wir auf Ameisen: Ameisen sind weltweit verbreitet und ihre Gesamtpopulation wird auf zehntausend Billionen Individuen geschätzt. Eine einzelne Ameise wiegt in der Regel nur ein bis fünf Milligramm, insgesamt wiegen alle lebenden Ameisen jedoch etwa ebensoviel wie die gesamte Menschheit. Viele Pflanzen sind von Ameisen abhängig, weil sie ihre Samen verbreiten. Wüstenböden würden ohne Ameisen hart und für andere Organismen völlig unbesiedelbar werden. Auch der Regenwald und andere Wälder würden ohne Ameisen verschwinden. Blattschneiderameisen eines Nestes graben in ihrer Lebenszeit 40 Tonnen Erde um. Bodenorganismen wie Milben und Fadenwürmer, aber auch Pilze hängen von Ameisen genauso ab wie viele Insekten, mit denen die Ameisen Symbiosen eingehen. Viele Ameisenarten sind auch Feinde Pflanzen fressender Insekten, deren Populationen ohne Ameisen explodieren würden. Sollten also, etwa aufgrund von umweltbedingten Krankheitsepidemien, alle Ameisen dieser Erde verschwinden, würden erst die Pflanzen aussterben, danach die Pflanzenfresser. Dem weltbekannten Ameisenforscher Bert Hölldobler nach gäbe es eine Umweltkatastrophe ungeahnten Ausmaßes, der Artenschwund würde sich rasant beschleunigen und die Landökosysteme würden in sich zusammenfallen. .... “



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3-D-Modelle lassen Spinnen-Vorfahren auferstehen

6. August 2009
Faszinierender Blick in die ferne Vergangenheit: Forscher haben versteinerte Urzeit-Spinnen im Computertomografen durchleuchtet und Tausende Aufnahmen zu präzisen 3-D-Modellen verschmolzen. Sie verraten unter anderem, wie die Tiere ihre Beute jagten.
... Ein solcher Coup ist jetzt Forschern des Imperial College London und des Museums für Naturkunde der Berliner Humboldt-Universität gelungen....



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Berliner Darwin-Ausstellung verlängert

30. Juni 2009
„Berlin (dpa/bb) - Wegen des großen Besucherandrangs verlängert das Berliner Naturkundemuseum seine Sonderausstellung „Darwin - eine Reise zur Erkenntnis“. Bis zum 3. Januar wird die zunächst nur bis 12. August geplante Schau jetzt zu sehen sein. „Ganz offensichtlich geht das Konzept der Ausstellung auf“, freute sich Generaldirektor Reinhold Leinfelder am Dienstag über bislang 180 000 Besucher im Festjahr zum 200. Geburtstag des Forschers. Dieses Konzept sieht vor, dass die Besucher sich zunächst mit Darwin im Jahr 1831 auf Forschungsreise begeben und eine Vielzahl seiner gesammelter Exponate, Tagebucheinträge und Schriftstücke in „Schiffsatmosphäre“ kennenlernen.“



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Klimawandel: Algen verdrängen die Korallen

19. Juni 2009
Von Angelika Hillmer
„...Drei Jahre reisten kleine Wissenschaftlerteams im Frühjahr an die Küste des mittelamerikanischen Staates Belize, um an Bord der knallgelben, 14 Meter langen Segelyacht mit Heimathafen Hamburg Riffe und Meeresböden der westlichen Karibik zu untersuchen. Nun werden die Erkenntnisse aufbereitet und im Dezember beim Uno-Klimagipfel in Kopenhagen präsentiert....
Dr. Oliver Colemann vom Naturkunde-Museum Berlin forscht an Flohkrebsen. ... Bei Tauchgängen sammelte Colemann (tote) Korallenstücke, Sand oder Algen, um an Bord die Minikrebse aus den Proben zu sortieren und in Alkohol zu konservieren. Die eigentliche Arbeit beginnt jetzt in Berlin....“



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Dinosaurier lebten in der Sandkiste

18. Juni 2009
„Bad Freienwalde (clg) Es ist Mittwoch, der 17. Juni, gegen 13 Uhr, als der erst sechsjährige Sean Pankow einen archäologischen Fund macht. Gerade hat er noch nichtsahnend in der Sandkiste der Kita "Fuchsbau" gebuddelt, als er ihn plötzlich in der Hand hält: Einen versteinerten Dinosaurierfisch aus der Jura-Zeit. Auf "350 Jahre" bestimmt er dessen Alter. Fündig geworden ist auch sein Kollege Nico Geppard (5): Er hat zufällig den Knochen eines Landsauriers ausgegraben. Die vierjährige Amy Forbrig hingegen ist sich bei der Bestimmung noch unsicher: Sie glaubt, "ein Brett" gefunden zu haben, während die Umstehenden ebenfalls an die Überreste einer Urzeitechse glauben.
Abhilfe verspricht da André Neumann vom Förderverein des Museums für Naturkunde in Berlin. ...“



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Touristen mögen Museen und die Bühnen

6. Juni 2009
Von Rita Nikolow
„Studie untersucht Touristen: Sie kommen nach Berlin, gehen in die Oper, den Friedrichstadtpalast oder ins Museum – und reisen wieder ab. Dass es Millionen sind, die einige Tage in der Hauptstadt verbringen und hier die einschlägigen Kultureinrichtungen besuchen, ist bekannt.

Wo diese kulturinteressierten Touristen aber eigentlich herkommen, warum sie ein bestimmtes Angebot auswählen oder wie lange sie durchschnittlich bleiben, ist dagegen lange im Dunkeln geblieben. Das soll sich jetzt ändern – durch das Besucherforschungsprojekt „Kulmon“, das die Berliner Kulturverwaltung und die Berlin Tourismus Marketing GmbH (BTM) im vergangenen Dezember gestartet haben – und das bis November 2011 weitergeführt werden soll. In den teilnehmende Einrichtungen werden jährlich 2400 Besucher befragt. Mit dabei sind die Staatlichen Museen zu Berlin mit dem Alten Museum, dem Pergamonmuseum und der Gemäldegalerie, außerdem das Deutsche Historische Museum, das Jüdische und das Naturkundemuseum sowie das Schloss Charlottenburg....“



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Platz für 257.000 Gläser mit hochprozentigem Alkohol

27. Mai 2009
Von Isabell Jürgens
„...Dieses Gebäude wird es künftig in sich haben: 257.000 Gläser mit hochprozentigem Alkohol sollen im sogenannten Ostflügel des Naturkundemuseums an der Invalidenstraße, über dem am Mittwoch der Richtkranz hochgezogen wurde, im Frühjahr 2010 Einzug halten. Doch nicht die Bestände eines Spirituosenhändlers werden dort gelagert, sondern die wertvollen zoologischen Sammlungsobjekte des Museums. In den Gläsern sind exotische Frösche, Schlangen, Spinnen, Eidechsen und Fische konserviert, die Forscher der Humboldt-Universität von ihren Reisen in ferne Länder mitgebracht haben. Gut 29,5 Millionen Euro werden in den Wiederaufbau des Ostflügels des 120 Jahre alten Museums investiert. ....“



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Korallensterben bedroht 100 Millionen Menschen

13. Mai 2009
Der Klimawandel zerstört Riffe und damit die Lebensgrundlage von Küstenbewohnern in Südostasien.
.... Im Korallendreieck, das nur ein Prozent der Erdoberfläche ausmacht, befinden sich momentan noch 30 Prozent aller Korallenriffe. 76 Prozent aller Riff-Korallen und 35 Prozent aller Riff-Fische leben dort. Wenn der Klimawandel weiter voranschreitet wie bisher, wird das alles bis zum Ende dieses Jahrhunderts verschwunden sein. "Das ist ein erschreckendes Ergebnis", sagt Reinhold Leinfelder, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin. Denn die Riffe im Korallendreieck galten immer als robust und anpassungsfähig. Trotzdem sind der Untersuchung zufolge in den vergangenen 40 Jahren 40 Prozent der Korallenriffe in der Region abgestorben.....“



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Knochen-Schatztruhe im Museum

5. Mai 2009
Zu einer Studienfahrt in das Museum für Naturkunde in Berlin lädt die Deutsche Wildtier Stiftung Grundschullehrer und ihre vierten bis sechsten Klassen ein. Unter dem Titel "Natur auf der Spur" wird die Reise an zwei Terminen im September und Oktober angeboten, sagte eine Sprecherin der Stiftung. Bevor die Schüler ins Museum fahren und dort auch übernachten, sollen sie in Mecklenburg-Vorpommern drei Tage lang ganz praktisch mit der Natur in Kontakt kommen. Angeleitet werden sie dabei von Wissenschaftlern und Pädagogen.



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Mit Darwins Augen um die Welt

30. April 2009
Möwen schreien. Das Meer rauscht. Unter meinen Füßen knarzen Holzplanken. Ich bin auf der Beagle, dem Schiff, mit dem Charles Darwin die Welt umsegelte. Zumindest will das Berliner Museum für Naturkunde mich das glauben machen. Denn es hat einen Schiffsrumpf als Ausstellungsrahmen nachgebaut. Erspart bleibt mir glücklicherweise das Schaukeln, das den Forscher bis zum Ende der fünfjährigen Schiffsreise mit Seekrankheit quälte. Aber ich hätte gern den Kapitän des Schiffes Robert Fitz Roy kennen gelernt. "Er ist die markanteste Persönlichkeit, mit der ich jemals zu tun hatte", schreibt Darwin nach dreijähriger Reise.



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Knochen-Schatztruhe im Museum

16. April 2009
Im Naturkundemuseum ist ein 100 Jahre alter Behälter geöffnet worden. Sein Inhalt: uralte Saurierknochen.
Als der Paläontologe Lutz Berner die einzelnen Bambusstäbe aus dem Gehäuse der Transporttrommel löste, wurde es am Donnerstagvormittag im Sauriersaal des Naturkundemuseums in Berlin totenstill.
Die Zuschauer warteten gespannt, als der Wissenschaftler aus dem dichten Stroh das erste Stück herausholte. Es handelte sich um eine kokussnuss-förmige, mit Halmen umwickelte Frucht des Affenbrotbaums. Sie hatte Anfang des 20. Jahrhunderts einer Expedition als Transportgefäß für ihre Funde gedient, wie Daniela Schwarz-Wings, Kuratorin für fossile Reptilien, den dicht gedrängten Zuschauern erklärte. Den Inhalt der ausgehüllten Frucht schüttete sich Berner auf die Hand: kleine helle Gesteinsbrocken, versehen mit Ziffern aus schwarzer Tinte. Es sind Überreste von Sauriern, die vor mehr als 140 Millionen Jahren auf der Erde lebten.



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Wie der Riesen-Dino nach Berlin kam

15. April 2009
Von Lorenz Vossen
Voller Neid blickt die internationale Museumsszene immer wieder nach Berlin. Denn dort behütet das Naturkundemuseum einen Schatz, den man für Geld nicht kaufen kann: das weltweit größte Skelett des Brachiosaurus brancai. 100 Jahre nach dem Fund dürfen Besucher des Museums heute für einen Tag selber Indiana Jones sein.



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Als wären sie lebendig

25. März 2009
Von Markus Falkner
....Die präparierte Antilope ist eines von 20 Meisterwerken der Präparations- und Modellbaukunst, die von diesem Freitag an in Berlin zu sehen sind - weltmeisterlich allesamt. Es handelt sich um jene 20 Werke deutscher Präparatoren, die bei den Welttitelkämpfen der Zunft 2008 in Salzburg prämiert wurden. Eine bundesweite Premiere. Noch nie zuvor waren die Titelexponate - darunter Modelle ebenso wie klassische Dermo-Plastiken und moderne Plastinate - gemeinsam in einem Museum zu sehen. Anlass ist die 48. Internationale Arbeitstagung des Verbandes Deutscher Präparatoren (VDP), die seit gestern in Berlin stattfindet.
Das weltweit renommierte Berliner Museum gehört auch bei Tagung und Ausstellung zu den Hauptakteuren. Immerhin gewannen Jürgen Fiebig und Robert Stein vom Naturkundemuseum bei der Präparatoren-WM zwei Titel und drei Goldmedaillen in verschiedenen Kategorien. Ihre Meister-Exponate sind ebenfalls in der Schau vertreten: ein mehr als zwei Meter langer kunststoffimprägnierter Komodowaran, eines der größten Tiere, die je in einem Museum mit dieser Plastinationstechnik präpariert wurden, und ein wie lebendig wirkender, farbenprächtig grün changierender Bechstein-Ara. ...



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Crashrest im Katastrophenkeller

12. März 2009
Von Jens Radü
Die Statistik ist beängstigend: Alle 100.000 Jahre trifft ein kilometergroßer Asteroid unsere Erde, reißt einen riesigen Krater, vernichtet Leben. Im Berliner Naturkundemuseum sammeln Forscher faszinierende Gesteinsproben dieser planetaren Narben - Besuch im Keller der Desaster. ....



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Expeditionsbericht von Hanna

19. Februar 2009
Ich war mit meinen Eltern und mit meinem Bruder im Naturkundemuseum. Da steht ein riesengroßer Dinosaurier. ...Und da gibt es einen Sandkasten mit Sand aus der Wüste, da kann man selber Knochen von Dinosauriern finden. ...Ich fand die Wasserflöhe viel besser. Wir haben sie im Mikroskop angeschaut. ....



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Einmillionster Besucher im Naturkundemuseum seit Sommer 2007 begrüßt

25. Februar 2009
Auf Darwins Spuren in Naturkundemuseum und Botanischem Garten
Im Berliner Museum für Naturkunde ist am Mittwoch der einmillionste Besucher seit Eröffnung der neuen Ausstellungen „Evolution in Aktion” im Sommer 2007 begrüßt worden. Jubiläumsgast war der 19-jährige Schüler Sascha Markus Schulze aus Tempelhof. Er erhielt vom Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) und dem Generaldirektor des Museums, Reinhold Leinfelder, neben einer Urkunde einen Gutschein für eine exklusive Führung mit seiner Klasse durch die Forschungssammlungen. Eine Million Museumsbesucher innerhalb von etwas mehr als anderthalb Jahren seien ein „schöner Beweis” für den großen Erfolg des Naturkundemuseums, sagte Wowereit.



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An Bord der "Beagle"

14. Februar 2009
Auf Darwins Spuren in Naturkundemuseum und Botanischem Garten
Anne Vorbringer
Fünf Jahre dauerte die Reise, die den jungen Charles Darwin auf dem Forschungsschiff „Beagle” von Europa nach Brasilien und Feuerland und nach Australien und Südafrika führte. Welche Tiere er auf dieser Reise sah und welche Entdeckungen er machte, kann man jetzt im Naturkundemuseum erfahren. Dort ist sogar die kleine Schiffskabine nachempfunden, die sich der britische Naturforscher mit dem Kapitän teilen musste. Besucher gehen auf den Holzplanken der nachgebauten „Beagle” auf Forschungsreise. Sie sehen originale Boden- und Gesteinsproben, die Darwin sammelte. Sie hören die Möwen kreischen und lesen in Darwins Reisetagebüchern...



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Evolution im Schneckentempo

16. Februar 2009
Europaweites Mitmachprojekt im Darwin-Jahr gestartet
Von Wolfgang Ewert
Pünktlich zum 200. Geburtstag von Charles Darwin starteten das Berliner Museum für Naturkunde, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung Leipzig (UFZ) am Donnerstag die deutsche Version eines bislang einmaligen europaweiten Mitmach-Projekts. Hobbynaturforscher des Landes sind aufgerufen, sich an der Erforschung der Evolution der Bänderschnecken aktiv zu beteiligen...



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Happy Birthday, Darwin

12. Februar 2009
Reinhold Leinfelder
Am Donnerstag wird Naturforscher Charles Darwin 200 Jahre alt. Eine Ausstellung ehrt ihn. Wir feiern Charles Darwins 200. Geburtstag, als ob er die Welt gerettet hätte!
Ohne Darwin würden wir weniger gut verstehen, warum in der Disco manchmal wahre Balztänze aufgeführt werden, warum wir ab und zu Heißhunger auf Pommes haben oder wieso der Kabeljau noch nicht ausgestorben ist, sondern auf die Überfischung durch frühere Geschlechtsreife reagiert. ...



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Auf der Arche des Naturforschers

12. Februar 2009
Eine Ausstellung im Berliner Museum für Naturkunde nimmt den Besucher mit auf Darwins Weltreise
Diese verdammte Seekrankheit. Die Landratte Charles Darwin war ihr auf seiner Weltreise auf der „HMS Beagle” fünf Jahre lang ausgesetzt, von 1831 bis 1836. „Die wahren Qualen beginnen erst, wenn man so erschöpft ist, dass einen bei der geringsten Anstrengung ein Ohnmachtsgefühl befällt“, notierte der junge Naturforscher. „Nichts half mir, außer in meiner Hängematte zu liegen.”
Das Schwanken der „Beagle” im Seegang kann man zwar in der Berliner Ausstellung „Darwin – Reise zur Erkenntnis” nicht spüren. Ansonsten aber haben sich die Mitarbeiter des Museums für Naturkunde bemüht, authentische Schiffsatmosphäre herzustellen...



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Naturkundemuseum packt Darwins Koffer aus

11. Februar 2009
Pia Heinemann
...Ausstellungsplaner Uwe Moldrzyk hält ein Döschen in der Hand. In ziselierter Schrift hat Darwin selbst auf dem Deckel notiert, was drin ist. „Korallenstaub”, stellt Moldrzyk fest. Im Döschen rutschen weiße Krümel herum. Original Darwin-Krümel. „Als Korallenforscher bin ich persönlich immer wieder davon begeistert, dass die Gedanken, die Darwin zur Entstehung von Atollen aufgeschrieben hat, bis heute gültig sind”, sagt Professor Reinhold Leinfelder, der Generaldirektor des Museums. „Und das ist nur eines von vielen Beispielen dafür, dass Darwins Ergebnisse bis heute Bestand haben.”...



Die Jüdische

24. Lange Nacht der Museen

01. Februar 2009
„am 31. Januar 2009, von 18.00 bis 2.00 Uhr.
Im Internationalen Jahr der Astronomie erkundeten rund 30.000 Besucher Weltbilder und Weltsichten in den Berliner Museen... Weitere Besuchermagnete waren der Berliner Dom (12100 Besucher), das Deutsche Historische Museum (7700 Besucher), das Zoo-Aquarium ( 6900 Besucher) und das Museum für Naturkunde (6100 Besucher). ....”



Die Gesellschafter

Ach du lieber Darwin!

30. Januar 2009
„2009 wurde international zum Darwin-Jahr ausgerufen, weltweit finden viele Veranstaltungen und Würdigungen des Naturforschers statt. Die Evolutionstheorie von Charles Darwin ist, so WELT ONLINE in einem Bericht über den Lebenslauf und „Das Leben von Charles Darwin”, die Grundlage der modernen Biologie geworden. Sie gilt längst nicht mehr als Theorie, sondern als Tatsache, die auch weitere Disziplinen beeinflusst hat, wie etwa die Psychologie. „Dennoch wird sie von zahlreichen Gruppierungen angezweifelt. Die Diskussion über Darwins Erkenntnisse wird also auch 150 Jahre nach ihrer Veröffentlichung weitergehen”. Reinhold Leinfelder plant in Berlin eine große Ausstellung mit dem Titel „Darwin – Reise zur Erkenntnis%rdquo: und wundert sich über so manchen ideologisierenden Disput.....”



Online Impulse

Forschung hautnah erleben

26. Januar 2009
„Mit einer Reise in die Urzeit hat die Forschungsexpedition begonnen: Bundesforschungsministerin Annette Schavan gab das Startsignal im Berliner Naturkundemuseum. 100 Schülerinnen und Schüler gingen mit ihr auf Entdeckungstour.
„Wir wollen Kindern und Jugendlichen ermöglichen, die Faszination der Forschung hautnah zu erleben. Deshalb laden wir sie in diesem Jahr auf eine spannende Entdeckungsreise durch die Welt der Wissenschaft ein”, sagte Schavan zum Auftakt des Wissenschaftsjahres 2009. ”



Regierung Online

Auftakt zum Darwin-Jahr

23. Januar 2009
„Offizieller Beginn des Darwin-Jahrs ist der 12. Februar, der Geburtstag des britischen Naturwissenschaftlers. Dann startet die große Sonderausstellung im Museum für Naturkunde Berlin: ”Darwin - Reise zur Erkenntnis”. Die Ausstellung thematisiert insbesondere die Beagle-Reise des Forschers. Die Ende 1831 begonnene und fast fünf Jahre andauernde Reise mit der H.M.S. Beagle, die den jungen Darwin einmal um die Welt führte, war zugleich Schlüsselerlebnis und Grundlage für sein späteres Werk. In der Öffentlichkeit wurde Darwin durch seinen 1839 herausgegebenen Reisebericht erstmals bekannt.
Bereits jetzt läuft im Berliner Naturkundemuseum die Ausstellung „Wege zum Menschen: Hominiden Evolution”.”



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Sonderschau zum Darwin-Jahr im Museum für Naturkunde

15. Januar 2009
„Mit der Sonderausstellung ”Wege zum Menschen” startet das Haus an der Invalidenstraße 43 sein umfangreiches Programm zum ”Darwinjahr” 2009. Die spektakuläre Schau ist eine Leihgabe des Hessischen Landesmuseums Darmstadt, das über eine der größten Sammlungen von rekonstruierten Büsten unserer Vorfahren verfügt.... Die Sonderschau ist voraussichtlich bis Ende 2010 in einem der historischen Treppenhäuser des Museums zu sehen. Sie bildet aber nur den Auftakt für ein ereignisreiches Jahr an der Invalidenstraße. Am 12. Februar, dem 200. Geburtstag von Charles Darwin, eröffnet im Sonderausstellungssaal die eigens konzipierte Schau ”Darwin - Reise zur Erkenntnis”. Den Vater der Evolutionstheorie würdigt das Haus mit einer musealen Reise auf seinem Forschungsschiff ”Beagle”.”



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Und endgültig schweigt der Frosch

8. Januar 2009
„Durch den Klimawandel wird ein Pilz begünstigt und befällt Amphibien weltweit

In unglaublicher Geschwindigkeit sterben Frösche, Molche und Kröten aus. Das Amphibiensterben beobachtet man selbst in Lebensräumen, die keinen nennenswerten menschlichen Einflüssen unterliegen. Berliner Forscher untersuchen, welchen Einfluss ein Pilz auf das Sterben hat.... Dieser Pilz verursacht bei Fröschen und ihren Verwandten eine tödliche Infektionskrankheit, die sogenannte Chytridiomykose. Unter bestimmten Bedingungen kann der Pilz ganze Froschgemeinschaften innerhalb kürzester Zeit auslöschen. Woher er kommt und warum dieser Pilz plötzlich so tödlich ist, fragen sich Berliner Wissenschaftler. Biologen des Museums für Naturkunde, der Charité und der Humboldt-Universität untersuchen den Hautpilz nun genauer. „Im Mittelpunkt steht dabei die Aufklärung der Verbreitungsmuster des Pilzes in Deutschland und die Frage, ob er auch bei einheimischen Amphibien sagt Torsten Ohst vom Berliner Naturkundemuseum ...”



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Und endgültig schweigt der Frosch

7. Januar 2009
„Hai frisst Krokodil frisst Fisch
Im Gestein erhielt sich eine 290 Millionen Jahre alte Nahrungskette.

Für Wissenschaftler birgt der Fund durchaus Überraschungen. .....
„Eine solche dreistufige Nahrungskette ,Hai frisst Amphibium frisst Fisch' hat bisher noch niemand gefunden”, sagt Jürgen Kriwet vom Staatlichen Museum für Naturkunde in Stuttgart. Allerdings waren bei der Sensation auch der Zufall und das gute Gedächtnis von Florian Witzmann vom Museum für Naturkunde in Berlin erheblich beteiligt. Witzmann hatte seine Doktorarbeit über Amphibien geschrieben, die vor 290 Millionen Jahren lebten und damals sozusagen ”Oberräuber” waren, die kaum Feinde hatten. Schließlich wurde das Amphibium Cheliderpeton latirostre damals einige Meter lang und ähnelte verblüffend den heutigen Krokodilen, die es in jener Zeit noch nicht gab....”



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Naturkundemuseum wirbt für neuen Bahnhofsnamen

Samstag, 3. Januar 2009
„Das Museum für Naturkunde macht seit dem Jahreswechsel im U-Bahnhof Zinnowitzer Straße (Mitte) Werbung in eigener Sache. Großformatige Fotos auf den Werbeflächen bereiten die Fahrgäste auf die geplante Umbenennung der Station vor.”



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Naturkunde mit neuen Attraktionen

Sonntag, 28. Dezember 2008
„Mit der Aufnahme in die Leibniz-Gemeinschaft beginnt für das Berliner Museum für Naturkunde an der Invalidenstraße 43 zum Jahreswechsel eine neue Ära. Über Perspektiven, Pläne und Projekte sprach Morgenpost-Reporter Markus Falkner mit dem Generaldirektor des Museums, Reinhold Leinfelder.”