200 Jahre Museum für Naturkunde Berlin – Publikumsmagnet und Zentrum der Biodiversitätsforschung

Mit über 30 Millionen Sammlungsobjekten, mehr als 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche und einer Forschungsabteilung ist das Museum für Naturkunde das größte deutsche Naturkundemuseum. Weltweit rangiert es unter den ersten Fünf. Es wurde im Jahr 1810 gegründet.

Herausragende Objekte sind:
Urvogel Archaeopteryx
• das 13,27 Meter hohe Skelett des Brachiosaurus
• Originalobjekte Alexander von Humboldts
• die Biodiversitätswand
Gorilla „Bobby“
• Insektenmodelle von Alfred Keller
• eine Pechblende, an der das Element Uranium entdeckt wurde
• Gesteine von Mond und Mars

Die Ausstellungsräume werden jährlich von rund einer halben Million Menschen besucht.

Evolution in Aktion
Allen Ausstellungen gemeinsam ist ihr übergreifendes Thema „Evolution in Aktion“. Hier zeigen wir die Wirkung und das Werk der Evolution, unter anderem:
• Entstehung des Kosmos und der Erde
• Leben und Sterben der Dinosaurier
• Vulkane und Meteoriteneinschläge
• Mechanismen, die die Vielfalt der Arten hervorgebracht haben

Es wird deutlich, dass die Evolution kein abgeschlossener, sondern ein voranschreitender Prozess ist, und dass wir uns mittendrin befinden.

Ausstellungen und Forschung
Im Museum für Naturkunde arbeiten zurzeit ca. 230 Mitarbeiter. Insbesondere in den neuesten Ausstellungen haben Besucher die Möglichkeit, sich ein Bild von unserer Forschung zu machen, wie sie in Sammlungen, Bibliotheken und Laboren des Museums betrieben wird. Dabei sind vor allem Originalobjekte zu besichtigen. Die Forschungsergebnisse können durch Begleittexte oder Filme rasch erfasst werden.

Eine für Besucher reizvolle Kombination bildet das Nebeneinander von über 60 Jahre alten Ausstellungssälen mit eher klassischen Präsentationsformen und unsere neu konzipierten Räume mit hochmodernen Multimedia-Präsentationen.

Stiftung des öffentlichen Rechts
Unsere Einrichtung, die zum 1. Januar 2009 aus der Humboldt-Universität ausgegliedert und Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft wurde, bildet nun eine Stiftung des öffentlichen Rechts mit dem Namen „Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Biodiversitäts- und Evolutionsforschung“.

Stand: 12.04.2011