Pressemitteilungen 2008


16. Dezember 2008

Kilometer hohe Berge in wenigen Sekunden gebildet

Unter extremen Bedingungen, wie dem Einschlag eines Meteoriten auf die Erdoberfläche, kann sich Gestein innerhalb weniger Sekunden um etwa 1,2-1,5 km im Stück anheben, ohne dass es plastische Verformungen gibt. Eine neue Untersuchung einer Arbeitsgruppe aus Prof. Christian
Koeberl und Doktorand Ludovic Ferrière vom Department für Lithosphärenforschung der Universität Wien, sowie Prof. Uwe Reimold vom Museum für Naturkunde an der Humboldt Universität in Berlin,
und Dr. Boris Ivanov von der Russischen Akademie der Wissenschaften erscheint in der neuesten Ausgabe der Zeitschrift “Science” vom 12. Dezember 2008 und beleuchtet diese faszinierenden geologischen Prozesse in bisher unbekanntem Detail. Dabei wurde erstmalig eine Kombination von detaillierten mikroskopischen Untersuchungen an Gesteinen mit computersimulierten Einschlagsmodellen angewendet und festgestellt, dass sich Kilometer hohe Berge innerhalb weniger Sekunden bilden können.

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4. November 2008

Totenstille an Teichen und Weihern - Berliner Forscher untersuchen Ursache des Amphibiensterbens

Biologen des Museums für Naturkunde, der Charité und des Instituts für Biologie der Humboldt- Universität haben sich vorgenommen, einen Hauptverdächtigen für das weltweite Massensterben von Fröschen und anderen Amphibien genauer zu untersuchen: den Hautpilz Batrachochytrium dendrobatidis. Sie setzen dabei auch auf die Mithilfe der Bevölkerung.

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10. Oktober 2008

Auf Erfolgskurs – Berliner Naturkundemuseum nun sogar im All vertreten

Das Zentrum für Rieskrater- und Impaktforschung in Nördlingen (ZERIN), eine Außenstelle des Museum für Naturkunde Berlin, die sich der Erforschung von Kratern widmet, wurde als Namenspatron für einen neu entdeckten Asteroiden ausgewählt.

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8. Juli 2008

Auch Dinos hatten Rückenschmerzen

Ein Team von Wissenschaftlern des Museums für Naturkunde Berlin, der Charité Universitätsmedizin Berlin und der Universität Bonn hat mit neuen medizinischen Untersuchungsmethoden einem fast 100 Jahre alten Fund eines missgebildeten Dinosaurierwirbels die Erkenntnisse entlockt, dass dieses Individuum des Dysalotosaurus zu Lebzeiten an hemimetamerer Segmentverschiebung litt. Die Befunde wurden nun im Fachjournal „Anatomical Record“ veröffentlicht und zeigen, dass auch Dinos mit Krankheiten zu kämpfen hatten, die hauptsächlich vom Menschen bekannt sind.

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4. Juli 2008

Grenzen der biologischen Vielfalt

Nach einer jetzt im angesehen Journal „Science“ publizierten Studie sind der globalen Artenvielfalt Grenzen gesetzt. In den Ozeanen wurde bereits vor 400 Millionen Jahren eine Kapazitätsgrenze erreicht. Dies zeigt die Auswertung einer riesigen paläobiologischen Datenbank durch eine internationale Gruppe von Wissenschaftlern, unter wesentlicher Beteiligung des Museums für Naturkunde in Berlin. Das bisherige Bild eines steilen Anstiegs der Biodiversität in den letzten 100 Millionen Jahren wird vor allem durch die neuen statistischen Auswertungsverfahren modifiziert, mit denen erstmals die Verfälschungen der geologischen Überlieferung ausgeglichen werden konnten.

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24. Juni 2008

Zehn Minuten, die Nordamerika nachhaltig veränderten

Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung der Geologen Uwe Reimold und Thomas Kenkmann vom Museum für Naturkunde Berlin hat eine der größten Naturkatastrophen, von der Nordamerika je heimgesucht wurde, minuziös rekonstruiert. Den Ablauf dieses Ereignisses hat das Team nun in der Ausgabe des Fachjournals Science vom 27. Juni veröffentlicht.

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13. Juni 2008

Speisefische in Antarktis entstanden

Der Fund eines fossilen Grenadiers - ein dorschartiger Fisch - aus etwa 45 Millionen Jahre alten Ablagerungen belegt entgegen allgemeiner Annahme ihre Entstehung in der Antarktis und zeigt ihre frühe Anpassung an die Tiefsee

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29. April 2008

Bscher-Medienpreis für wissenschaftlichen Projektleiter der neuen Dauerausstellung des Museums für Naturkunde Berlin

Der erste Preis des Bscher-Medienpreises der Humboldt-Universität zu Berlin 2008 ging an den wissenschaftlichen Projektleiter der neuen Dauerausstellungen des Museums für Naturkunde, Uwe Moldrzyk, für die inhaltliche Leitung eines vielköpfigen Wissenschaftlerteams. Nach dem B.Z.-Kulturpreis und Silbernen Nagels des Art Directors Club ist dies bereits die dritte herausragende Auszeichnung für die am 13. Juli 2007 eröffnete Ausstellung „EvA – Evolution in Aktion“.

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8. April 2008

„Abgetaucht“

Eröffnung der Sonderausstellung zum Internationalen Jahr des Riffes 2008 im Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin durch Frau Astrid Klug, Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, in Vertretung von Bundesumweltminister Sigmar Gabriel

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28. Februar 2008

Wir sind Weltmeister!

Präparatoren des Berliner Museums für Naturkunde erhielten Goldmedaillen Vom 18. bis 24. Februar trafen sich 142 Präparatoren aus 24 Ländern mit 420 Exponaten in Salzburg zur Weltmeisterschaft der Präparatoren, die erstmalig in Europa stattfand. Die beiden Teilnehmer des Museum für Naturkunde Berlin, Robert Stein (27) und Jürgen Fiebig (55), starteten mit insgesamt 18 Exponaten. Sie erzielten drei Goldmedaillen und Weltmeistertitel in zwei Kategorien. Weiterhin belegten sie die drei ersten Plätze in der Professional Class für die Kategorie „Kleine Vögel“.

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24. Februar 2008

Fossile Feder als „Missing Link“ in Bernstein

Wissenschaftler des Museums für Naturkunde Berlin fand Ur-Feder von Vögeln oder Dinosauriern Fossile Federn mit einer sehr ursprünglichen Struktur wurden in etwa 100 Millionen Jahre altem Bernstein aus dem Jura (Alb) in einem Steinbruch in Charente-Maritime, Frankreich, gefunden und von einer französisch-deutschen Forschergruppe um Vincent Perrichot vom Berliner Museum für Naturkunde untersucht.

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22. Februar 2008

Alkoholisierte Tierpräparate des Museums für Naturkunde Berlin auf KUR

Das Museum für Naturkunde der Humboldt-Universität zu Berlin erhält 500.000,- EUR für die Sicherung und Restaurierung seiner in Alkohol aufbewahrten Sammlungen. Diese Mittel stammen aus dem gemeinsamen KUR-Programm der Kulturstiftung des Bundes und der Kulturstiftung der Länder. "Mit diesen Mitteln wollen wir auch neue Methoden entwickeln und erproben, die international der verbesserten Aufbewahrung solcher Sammlungen dienen," berichtet Dr. Martin Aberhan, Leiter der Abteilung für Sammlungen des Museums.

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Stand: 13.01.2014