Pressemitteilungen 2010


11. November 2010

Generaldirektor zieht Ende der Amtszeit Bilanz

Der Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, Reinhold Leinfelder, wird seinen am 31. Dezember 2010 endenden Fünf-Jahres-Vertrag am Museum nicht verlängern, wie er heute dem Berliner Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung Jürgen Zöllner mitteilte. Leinfelder sieht das Museum für die Zukunft hervorragend aufgestellt und den Zeitpunkt daher als gut geeignet, die Stafette an einen Nachfolger weiter zu geben.

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30. September 2010

Europeana - Tagung der Wegbereiter des digitalen Kulturerbes

Am 4. und 5. Oktober 2010 findet in Berlin eine bundesweite Tagung statt, auf der die deutschen EUROPEANA-Projekte gemeinsam mit den Planern der Deutschen Digitalen Bibliothek und mehr als 200 Vertretern der deutschen Archive, Bibliotheken, Museen und audiovisuellen Archive über die weitere Entwicklung der digitalen Infrastrukturen für das kulturelle Erbe Deutschlands diskutieren. Das Museum für Naturkunde Berlin ist mit dem EU-Projekt Biodiversity Heritage Library for Europe (BHL-Europe) an der Organisation der Tagung beteiligt.

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13. September 2010

200 Jahre Museum für Naturkunde

Atemberaubende Einblicke: Jubiläumsausstellung, Einweihung des neuerrichteten Ostflügels und Festwoche zum 200. Geburtstag des Museums für Naturkunde!

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22. Juni 2010

Museum für Naturkunde feiert drei Meteoritenkrater-Jubiläen

“The Ries Crater, the Moon, and the Future of Human Space Exploration” ist der Titel eines internationalen Workshops, der vom Museum für Naturkunde Berlin - Deutschlands führendem Forschungsmuseum zum Thema Meteoritenimpakt und Kraterbildung - ausgerichtet wird. Der Ende Juni in Nördlingen stattfindende Workshop erinnert an drei Jubiläen: 20 Jahre Rieskrater-Museum Nördlingen, 40 Jahre Astronautentraining der NASA im Nördlinger Ries und 50 Jahre seit der Erkenntnis, dass das Nördlinger Ries durch den Einschlag eines Asteroiden entstanden ist. Die im Ries angesiedelte Forschungseinrichtung ZERIN ist eine Außenstelle des Museums für Naturkunde und wird seit seiner Gründung von diesem betreut.

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10. Juni 2010

Der Einzug von Millionen Sammlungsobjekten in den Ostflügel beginnt

Nach ca. zweijähriger Bauzeit wurde der im 2. Weltkrieg zerstörte Ostflügel des Museums für Naturkunde wieder errichtet. Ab kommender Woche ziehen 276 000 Gläser ein mit zusammen einer Million Fischen, Säugetieren, Würmern, Krebsen, Weichtieren, Insekten, Spinnen und Reptilien – gelagert in 80 Tonnen Alkohol auf 12,6 km Regalen. Der neue Ostflügel sichert die Lebensfähigkeit und Modernität der Forschungsinstitution für kommende Generationen. Die feierliche Wiedereröffnung erfolgt am 13. September 2010, zum 200-jährigen Jubiläum des Museums für Naturkunde Berlin.

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11. Mai 2010

Feldforschungsfestival Kultur

Als Pilotprojekt startet am 14. Mai 2010 das erste FeldForschungsFestival_Kultur (kurz: FFF_K) ein 30-Stunden Nonstop-Kulturprogramm in Berlin-Mitte. Das neue Festivalformat ist ein Angebot der Akademie der Künste in Kooperation mit dem Museum für Naturkunde, dem Berliner Medizinhistorischen Museum der Charité und dem Jungen dt. Mit diesem Kulturangebot folgen sie der Einladung der Hauptstadt, das Berliner Geburtstagsjahr der Wissenschaften mit einer eigenen
Veranstaltung zu unterstützen

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10. Mai 2010

Seeadler im Sturzflug

Präparatoren des Berliner Naturkundemuseums erfolgreich von Europameisterschaft zurück

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3. Mai 2010

Parasiten - life undercover

Das Museum für Naturkunde Berlin präsentiert vom 4. Mai bis zum 25. Juli 2010 die neue Sonderausstellung „Parasiten - life undercover“.
Liebenswerte Geschöpfe sind Kopfläuse, Bandwürmer, Zecken und andere Parasiten nicht, aber sie haben hochinteressante Anpassungen ihrer Lebensweise entwickelt. Die Aufmerksamkeit wird auf das Thema der globalen Gefährdung durch Parasiten gelenkt. Dabei liegt ein besonderes Augenmerk auf den Folgen des Klimawandels und des zunehmenden internationalen Reiseverkehrs, wodurch der Ausbreitung von Parasiten kaum mehr Grenzen gesetzt werden. Die Ausstellung soll mit ihrer Themenvielfalt informieren und helfen, mit der Alltagsbedrohung Parasiten richtig umzugehen und Ängste abzubauen. Die Bayer HealthCare AG, Leverkusen, ist, wie schon bei einer ähnlichen Ausstellung im Museum für Naturkunde Berlin im Jahr 2000 Sponsor der Präsentation.

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26. April 2010

Getrocknet oder gegrillt - Froschhandel in Westafrika

Eine neue Studie über den Froschmarkt in Westafrika unter Leitung der Froschexperten Dipl.-Biol. Meike Mohneke und PD Dr. Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde Berlin rüttelt auf. Die Fotos sind nichts für schwache Nerven. Zu Tausenden liegen die Frösche ausgenommen in der Sonne zum Trocknen. Säckeweise werden sie für den Handel vorbereitet. Insbesondere in den Ländern Burkina Faso, Benin und Nigeria ist der Froschhandel verbreitet und greift gefährlich in das Ökosystem ein. Die neue wissenschaftliche Studie weist erstmals die Größenordnung der Ausbeutung afrikanischer Frösche und den Einfluss auf das Ökosystem nach. Die Autoren fordern, dem unkontrollierten Handel mehr Beachtung zu schenken, um schädliche Konsequenzen für das
Ökosystem zu verhindern sowie der lokalen Bevölkerung Alternativen aufzuzeigen.

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5. März 2010

Dinosaurier und ihre engsten Verwandten entstanden früher als gedacht

Die Dinosaurier und ihre engen Verwandten, darunter die Flugsaurier (Pterosaurier), sind wahrscheinlich viel früher entstanden, als bisher gedacht. Hinweise darauf gibt ein neu entdecktes, dinosaurierähnliches Tier, das 10 Millionen Jahre vor den ältesten bekannten Dinosauriern gelebt hat. Untersucht wurde es von einem paläontologischen Team, zu dem auch Linda A. Tsuji vom Museum für Naturkunde Berlin gehört. Die Beschreibung dieser neuen Art, Asilisaurus kongwe, wurde in der Ausgabe vom 4. März 2010 der Zeitschrift Nature veröffentlicht. Hauptautor ist Sterling Nesbitt von der University of Texas in Austin.

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5. März 2010

Also doch - Dinosaurierkiller kam aus dem All!

Am Übergang von der Kreide- zur Tertiärzeit vor 65 Millionen Jahren vollzog sich eines der drei größten Aussterbeereignisse in der Erdgeschichte, das unter anderem das Zeitalter der Dinosaurier beendete. Als Ursache vorgeschlagen wurde ein großer Meteoriteneinschlag in Mexiko, der “Chicxulub-Impakt”.

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3. März 2010

Geo-X Vertragsunterzeichnung

Am Mittwoch, den 03. März 2010 haben die Freie Universität Berlin, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Technische Universität Berlin, das Museum für Naturkunde Berlin, die Universität Potsdam und das Helmholtz Zentrum Potsdam - Deutsches GeoForschungsZentrum GFZ die Koordinierungsplattform GeoX gegründet. Der Name Geo.X steht für den Brückenschlag von den Geowissenschaften zu weiteren Naturund Ingenieurwissenschaften, aber auch zu geistes- und gesellschaftswissenschaftlichen Fachdisziplinen.
Disziplinübergreifend sollen geowissenschaftliche Themen erforscht werden, die für die Zukunft der Gesellschaft von erheblicher Bedeutung sind.

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29. Januar 2010

Bauplan von Ur-Landwirbeltieren entdeckt

Manche Schlangen haben 400 Wirbel, Schildkröten nur 18. War das schon immer so – und warum? Eine internationale Forschergruppe unter der Federführung von Johannes Müller vom Museum für Naturkunde Berlin und Marcelo Sánchez von der Universität Zürich fanden in einer vergleichenden morphologischen Studie heraus, dass die ersten Landwirbeltiere sechs Hals- und zwanzig Brustwirbel besaßen. Weiter konnten die Forscher nachweisen, dass die Baupläne von Reptilien bereits seit Millionen von Jahren wesentlich variabler gestaltet sind als diejenigen der Säugetiere und ihrer Vorläufer.

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22. Januar 2010

„Nur was wir kennen, können wir schätzen und schützen“

Das Konsortium Deutsche Naturwissenschaftliche Forschungssammlungen (DNFS) lädt zum bundesweiten Aktionstag Biodiversität am 27.2.2010 anlässlich des Internationalen Jahres der biologischen Vielfalt

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8. Januar 2010

Korallenriffe als Evolutionsmotor

Tropische Korallenriffe sind der Entstehungsort überdurchschnittlich vieler neuer Tierarten und somit ein maßgeblicher Faktor für die Artenvielfalt der Ozeane. Ein internationales Team um Lichtenberg-Professor Wolfgang Kießling vom Museum für Naturkunde Berlin konnte zeigen, dass neue Tiergattungen besonders in Riffen entstehen und dann in andere Ökosysteme exportiert werden. Damit wird die bisherige Theorie widerlegt, dass Riffe deshalb so artenreich sind, weil sie Anziehungspunkte für Arten sind, die an anderen Orten entstehen.

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Stand: 13.01.2014