Pressemitteilungen 2011
13. Dezember 2011
Wissenschaftler des MfN bei DFG-Fachkollegienwahl erfolgreich
Dr. Matthias Glaubrecht, Kurator für Mollusken am Museum für Naturkunde, wurde bei der DFG-Fachkollegien-Wahl für eine zweite Amtsperiode im Fachkollegium Zoologie, Fach Systematik & Morphologie gewählt.
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9. November 2011
Mini-Milbe als blinder Passagier
Ein Deutsch-Britisches Forscherteam mit Dr. Jason Dunlop und Dr. Stefan Wirth, Museum für Naturkunde Berlin, veröffentlicht heute in der internationalen Fachzeitschrift Biology Letters den Fund einer winzigen, 49 Millionen Jahre alten Milbe im Baltischen Bernstein, die sich am Kopf einer Spinne festgesaugt hat. Mit modernsten computertomographischen Methoden entstanden 3D-Bilder, die ein technisches Meisterwerk sind. Diese Milbe von weniger als 0,2 mm Länge ist das kleinste Tier, das bisher mit dieser Methode nachgebildet wurde. Die Milbe ähnelt denen aus der Gruppe ‚Astigmata’, die so klein sind, dass sie keine Luftröhrchen brauchen, sondern den Sauerstoff durch die Haut „atmen“.
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7. November 2011
Biopolis - Wildes Berlin
Sonderausstellung vom 8. November – 26. Februar 2012 im Berliner Naturkundemuseum
Der Alexanderplatz als Brutrevier für Wanderfalken, Fledermäuse im Wasserwerk, Wildschweinrotten im Vorgarten, Füchse vorm Kanzleramt – die deutsche Hauptstadt ist eine wahre Biopolis. So vielfältig sich das Leben in Berlin zeigt, so verschieden sind auch die Reaktionen der Städter auf die oft unerwarteten Kontakte mit den Wildtieren in der Stadt. Zusammen mit dem Naturfotografen Florian Möllers zeigt das Museum für Naturkunde mit der Sonderausstellung „Biopolis – Wildes Berlin“, die Hauptstadt von ihrer wilden Seite und auch, warum die Begriffe Biodiversität und Polis (Metropole) zu Recht miteinander verschmelzen dürfen.
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3. November 2011
Wettlauf mit dem Klimawandel
Das Leben im Meer ist dem globalen Klimawandels noch stärker ausgesetzt als Pflanzen und Tiere and Land, wie eine Studie in der heutigen Ausgabe des Fachmagazins Science berichtet.
Ein internationales Team von Wissenschaftlern unter Beteiligung von Wolfgang Kiessling, Professor am Museum für Naturkunde Berlin, hat die globalen Klimadaten der letzten 50 Jahre analysiert und erstmals die Geschwindigkeit des Klimawandels an Land und in den Ozeanen verglichen.
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19. Oktober 2011
Schutz einzigartiger Artengemeinschaften von Fröschen in Westafrika gefordert
Die weltweite Biodiversität zu erhalten hat oberste Priorität. Dazu ist es notwendig die kritischen Regionen für deren effektiven Erhalt zu identifizieren. Unter der Leitung von Johannes Penner und Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde untersuchte ein Team von Wissenschaftlern die Zusammensetzung von Froscharten in 120 afrikanischen Regionen. Sie konnten zeigen, dass sich Westafrika deutlich von Zentral-, Ost- und Südafrika durch eine einzigartige Artenzusammensetzung abgrenzen lässt. Deren Schutz muss oberste Priorität haben. Hierzu werden dringend eigene Naturschutzstrategien und Konzepte benötigt.
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12. September 2011
Erster Nachweis für Viren in der Erdgeschichte: Paget-Krankheit bei Dinosaurier entdeckt
Den Paläontologen Florian Witzmann und Oliver Hampe vom Museum für Naturkunde Berlin gelang in Kooperation mit Wissenschaftlern der Charité und des Helmholtz-Zentrums Berlin für Materialien und Energie eine aufsehenerregende Entdeckung: An einem 150 Millionen Jahre alten Wirbel des Dysalotosaurus lettowvorbecki konnten sie den bisher ältesten Nachweis von Viren erbringen. Der Pflanzen fressende Dinosaurier aus Tendaguru/Tansania hatte zu Lebzeiten eine Paget genannte Knochenkrankheit, die durch masernähnliche Viren ausgelöst wird und bislang nur von Menschen und Primaten bekannt ist. Die Wissenschaftler berichten darüber in der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift Current Biology.
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6. September 2011
Berliner Forscher entdeckt Monster-Wespe
In den Sammlungen des Museum für Naturkunde Berlin hat der Entomologe Dr. Michael Ohl eine bislang unbekannte, pechschwarze Wespenart gefunden, die mit ihren gigantischen Kiefern und ihrer enormen Körpergröße wie eine Kampfmaschine aussieht. Sie ist mehr als fünfmal größer als die Wespen an unserer heimischen Kuchentafel. Die Wespe stammt von der indonesischen Inseln Sulawesi und wurde dort vor kurzem auch von Prof. Lynn Kimsey von der University of California, Davis, gefangen. Die beiden Wespenspezialisten beschreiben die neue Art derzeit gemeinsam und werden sie nach Garuda benennen, dem Nationalsymbol Indonesiens, das einen geflügelten Kämpfer darstellt.
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25. August 2011
Urvogel mit iPhone-App
Als exklusives Bonusmaterial bietet das Museum für Naturkunde Berlin zur aktuellen Sonderausstellung „Federflug – 150 Jahre Urvogel-Fund“ (bis 31.12.2011) einen kostenlosen Guide für das iPhone-App Skolto an. Dieser zeigt nicht nur einen virtuellen Rundgang durch die Sonderausstellung, sondern auch einen Blick hinter die Kulissen des Museums mit dem berühmtesten Fossil der Welt, dem Urvogel Archaeopteryx lithographica, der oft als „missing link“ zwischen Reptilien und Vögeln bezeichnet wird.
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24. August 2011
Kunst am Bau: Wiesengrafik vor dem Naturkundemuseum
Vor dem wieder aufgebauten Ostflügel des Museums für Naturkunde hat die Umsetzung des Kunst am Bau-Wettbewerbes begonnen. Der Künstler Erik Steinbrecher lässt eine „Wiesengrafik“ entstehen.
Zusammen mit dem Museum für Naturkunde und der Humboldt-Universität Berlin hat der Regierende Bürgermeister von Berlin Senatskanzlei –Kulturelle Angelegenheiten im Frühjahr diesen Jahres einen Kunst am Bau-Wettbewerb ausgelobt. Dieser steht im Zusammenhang mit der Neuerrichtung des Ostflügels des Museums.
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23. August 2011
Uralte Opa-Langbeine
Ein internationales Forscherteam unter Beteiligung von Dr. Jason Dunlop, Museum für Naturkunde Berlin, veröffentlicht heute in der internationalen Fachzeitschrift Nature Communications den Fund von zwei bemerkenswerten Weberknecht-Fossilien aus Frankreich. Die 305 Millionen Jahre alten Spinnentiere wurden mit den neuesten computertomographischen Methoden untersucht. Die 3D-Bilder und Filmeaufnahmen zeigen, dass die Tiere aus dem Steinkohlenwald des Karbonzeitalters den noch heute existierenden zwei Weberknecht-Gruppen ähneln. Weberknechte haben sich demnach vor mehr als 300 Millionen Jahren in ihre Hauptgruppen gespalten und manche von ihnen haben seither ihren Körperbau kaum verändert.
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29. Juli 2011
Hobbyfischen wissenschaftlich betrachtet - 6. Weltkonferenz zur Angelfischerei in Berlin
Vom 1. bis 4. August findet an der Humboldt-Universität zu Berlin die 6. Weltkonferenz zur Angelfischerei (6th World Recreational Fishing Conference) statt. Etwa 300 Forscher, Fischereimanager, Behördenvertreter, aktive Angler und weitere Experten aus 33 Ländern diskutieren die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Freizeitfischerei. Um das „Wie fange ich mir einen Fisch“ geht es dabei nicht.
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11. Juli 2011
Mechanische Tierwelt
Für alle Kinder, Kind-Gebliebene, Nostalgiker, Retro-Fans und Spielzeugliebhaber zeigt das Museum für Naturkunde Berlin eine Tierausstellung der besonderen Art. Vom 12.7. – 4.9.2011 erobern bunte Geschöpfe aus bedrucktem Metall, deren Artenvielfalt ebenso erstaunlich ist wie ihr Reichtum an Formen und Farben, einen Sonderausstellungsraum. Die Berliner Künstler Sebastian Köpcke und Volker Weinhold haben historische Blechtiere in ihrem ‚natürlichen Umfeld’ beobachtet und in inszenierten Fotografien zum Leben erweckt. So entstand die „Mechanische Tierwelt“ – ein farbenfrohes, phantasievolles Universum, in dem es viel zu entdecken gibt. Die originalen Blechtiere (1900 – 1970) und Fotos werden zusammen mit Kurzfilmen, die die charakteristischen Bewegungen veranschaulichen, in der Ausstellung präsentiert.
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1. Juli 2011
Keine leichte Beute - wie sich Stegosaurier zur Wehr setzten
Der im Museum für Naturkunde Berlin ausgestellte tansanische Dinosaurier Kentrosaurus aethiopicus besaß einen mit Stacheln bewehrten Schwanz. Bisher wurde angenommen, dass der Schwanz nicht beweglich genug zur Verteidigung war. Zwei neue Studien am Museum für Naturkunde widerlegen dies. Dazu wurden hochauflösende Laser-Scans der einzelnen Knochen des im Museum ausgestellten Skeletts in einer CAD Software zu einem digitalen Skelett montiert und die Beweglichkeit eines jeden Gelenks einzeln gemessen. Mit einer Physik-Software wurde ausgerechnet, dass Kentrosaurus sich durchaus mit peitschenartigen Schlägen verteidigen konnte, die Geschwindigkeiten von mindestens 70 km/Stunde erreichten.
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17. Juni 2011
Eröffnung der Sonderausstellung Federflug - 150 Jahre Urvogel-Fund
Anlässlich des 150. Jahrestages der erstmaligen Beschreibung der Archaeopteryx-Feder eröffnet das Museum für Naturkunde Berlin morgen eine Sonderausstellung, die sich mit dem Urvogel und der Entwicklung des Federfluges beschäftigt und einen Bogen bis zu den heute lebenden Vögeln spannt. Archaeopteryx, oft als „missing link“ zwischen Reptilien und Vögeln bezeichnet, gehört zu den berühmtesten Fossilien der Welt und ist im Original in den Ausstellungen des Museums für Naturkunde Berlin zu sehen. Erstmalig werden in der Sonderschau auch die Gegenplatte und die namensgebende Feder gezeigt. Anlässlich des Jubiläums erscheinen eine Silbergedenkmünze sowie ein Sonderpostwertzeichen.
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1. Juni 2011
Vom Star-Foto zum Star-Präparat: 1. Platz für Präparator Robert Stein vom Berliner Naturkundemuseum
Robert Stein, jüngster Präparator des Berliner Museums für Naturkunde, erzielte den ersten Platz in der Kategorie „World Avian Challenge“ bei der Weltmeisterschaft der Präparatoren (World Taxidermy Championship) in Missouri/USA. Stein meisterte seine Aufgabe, einen Star nach einem Lebendfoto als Präparat nachzubauen, mit Bravour und setzte sich gegen die zahlreiche Konkurrenz durch.
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14. Juni 2011
Einladung zum Pressetermin anlässlich der Versteigerung eines Großteils der ausgestellten Kunstwerke der Sonderausstellung NATUR – STAUB – KUNDE von Ben Wagin im Museum für Naturkunde
Noch bis zum 31.07.2011 feiert das Museum für Naturkunde den 81. Geburtstag des Berliner Künstler und Baumpaten Ben Wagin mit der Sonderausstellung NATUR – STAUB – KUNDE.
Ein großer Teil der ausgestellten Kunstobjekte und Teile des Lebenswerks von Ben Wagin werden am 26. Juni 2011 durch den öffentlich bestellten und vereidigten Auktionator Hans Peter Plettner versteigert.
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24. Mai 2011
Berlin summt
Auch das Dach des Museums für Naturkunde Berlin beherbergt nun einen Bienenstock mit ca. 50 000 Honigbienen. Das Museum als größtes Forschungszentrum für Evolutionsbiologie in Deutschland unterstützt damit die Initiative „Berlin summt!“ des Umweltforums für Aktion und Zusammenarbeit e.V.. Gemeinsam mit 12 weiteren prominenten Standorten der Hauptstadt macht das Museum damit auf die Notwendigkeit einer Förderung der Stadtnatur aufmerksam.
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18. Mai 2011
Fossile Eidechse widerlegt Theorie über Ursprung der Schlangen
Die Entdeckung einer 47 Millionen Jahre alten fossilen Eidechse widerlegt die klassische Theorie, dass Schlangen mit anderen beinlosen Reptilien verwandt sind. Und es erklärt, wie letztere unabhängig von Schlangen entstehen konnten. „Dieses Fossil ist das ‚missing link’, das wir so lange gesucht haben“, sagt Prof. Johannes Müller, Wissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin. Die Untersuchung, die aus einer Zusammenarbeit zwischen dem Museum für Naturkunde, dem Helmholtz-Zentrum Berlin, der Erdgeschichtlichen Denkmalpflege in Mainz sowie der University of Toronto at Mississauga hervorging, wurde in dieser Woche im Fachmagazin „Nature“ veröffentlicht.
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16. Mai 2011
Riesenkrabbenspinne in historischem Bernsteinstück in Berlin entdeckt
Ein Wissenschaftlerteam aus Deutschland und England (Berlin, Manchester, Hamburg and Frankfurt) untersuchte eine 49 Millionen Jahren alte, in Bernstein konservierte Spinne mit den neuesten computertomografischen Methoden. Das Stück, das sich seit 150 Jahren in den Sammlungen des Museums für Naturkunde Berlin befindet, ist so nachgedunkelt, dass die Spinne kaum noch unter dem Mikroskop sichtbar ist. Es handelt sich um den ältesten Vertreter der heute noch lebenden Riesenkrabbenspinnen, die in Aussehen und Lebensweise den Vogelspinnen ähneln und auf Grund ihrer Größe und aktiven Lebensweise selten von Baumharz eingeschlossen wurden. Die wissenschaftlichen Ergebnisse, die im internationalen Fachjournal Naturwissenschaften veröffentlicht wurden, werfen einen ersten Blick auf diese uralte Spinnengattung. Sie beweisen aber auch, wie wichtig Museumssammlungen für heutige und zukünftige wissenschaftliche Forschungen sind.
11. Mai 2011
Saurieralarm in Berliner U-Bahnhof
Enthüllung des acht Meter langen „Alu-Saurus“, einem Aluminiumrelief des Dinosauriers Allosaurus fragilis, im Themenbahnhof „Naturkundemuseum“ (Linie U6).
19. April 2011
Ein Quantensprung für naturhistorische Sammlungen in Europa
Genf, Schweiz, 6. April 2011. - An diesem Tag fand ein Schlüsselereignis für die naturwissenschaftlichen Forschungssammlungen Europas statt. Die Mitglieder des Consortium of European Taxonomic Facilities (CETAF) unterzeichneten eine Vereinbarung, die die Gesellschaft durch die Mobilisierung eigener Ressourcen auf ein neues, solides Fundament stellen wird. Mit der Etablierung eines eigenen Sekretariats macht CETAF, als internationale Organisation mit legalem Status nach Belgischem Recht, einen Quantensprung hinsichtlich der Förderung naturhistorischer Sammlungen, Öffentlichkeitsarbeit und wissenschaftlicher Zusammenarbeit. Eine wichtige Voraussetzung, um die ambitiösen Ziele zu erreichen.
5. April 2011
Spinnenreitende Insektenlarve in Bernstein entdeckt
Ein Forscher des Museums für Naturkunde Berlin hat in Baltischem Bernstein die Insekten-Larve einer Fanghafte entdeckt, die sich von Spinneneiern ernährt und Huckepack auf einer Spinne sitzt, bis diese einen Kokon baut. Dieser besondere Fund weist das außergewöhnliche Verhalten erstmals bei Fossilien nach und zeigt, dass es bereits vor mehr als 44 Millionen Jahren entstanden ist.
28. März 2011
Ben Wagin - Sonderausstellung ab 29. März 2011
Anlässlich seines 81. Geburtstages feiert das Museum für Naturkunde Ben Wagin, das Berliner Original, den bekannten Künstler und Baumpaten, mit einer außergewöhnlichen Ausstellung (29.3.-31.7.2011).
16. März 2011
2-Millionster Besucher erwartet
Der 2-Millionste Besucher nach der Eröffnung der neuen Ausstellungen im Jahr 2007 wird am 23. März 2011 erwartet und vom Regierenden Bürgermeister von Berlin, Klaus Wowereit, sowie dem amtierenden Generaldirektor des Museum für Naturkunde, Dr. Ferdinand Damaschun, begrüßt.
15. März 2011
Ben Wagin: NATUR-STAUB-KUNDE
Frühlingsauftakt mit Ben Wagin am Museum für Naturkunde
12. März 2011
2. März 2011
"Perlen" in Ammoniten
Eine neue Studie über eigenartige perlenartige Strukturen in fossilen Ammoniten (Kopffüßern) durch Dr. Dieter Korn vom Museum für Naturkunde Berlin sowie Kenneth De Baets und Dr. Christian Klug vom Paläontologischen Museum und Institut der Universität Zürich erlaubt den Einblick in einen komplexen Fall von erdgeschichtlich sehr früher Koevolution.
28. Februar 2011
Brachiopodenlarven mit wirbeltierähnlichen Lichtsinneszellen
Ein Team von Wissenschaftlern des Museums für Naturkunde Berlin zusammen mit Kollegen vom Kewalo Marine Laboratory der Universität Hawaii und vom SARS International Centre of Marine Molecular Biology der Universität Bergen, Norwegen haben in den Augen von Larven der Brachiopoden (Photo), einer seit dem frühen Kambrium existierenden, ausschließlich marin verbreiteten Wirbellosengruppe mit Muschel-ähnlichem Aussehen, sogenannte ciliäre Photorezeptoren entdeckt, deren Verwendung für gerichtetes Sehen bisher nur
aus Wirbeltieren bis hin zum Menschen bekannt war. "Wir hatten eine ähnliche Morphologie der Augen wie etwa bei den Larven der Ringelwürmer erwartet und waren sehr überrascht, solche ciliären Rezeptoren als lichtaufnehmende Strukturen in den Brachiopodenlarven zu finden", sagt Carsten Lüter vom Museum für Naturkunde.
25. Februar 2011
Verlängert: Jubiläumsausstellung zum 200. Geburtstag des Museums für Naturkunde
Auf Grund des überwältigenden Interesses verlängert das Museum für Naturkunde Berlin die Sonderausstellung "Klasse, Ordnung, Art – 200 Jahre Museum für Naturkunde" bis zum 1. Mai 2011. Bisher sahen über 200 000 Besucher die Sonderausstellung.
23. Februar 2011
"Walking Cactus" - Urahn aller Insekten, Spinnen und Krebse entdeckt
Berliner Forscher des Museums für Naturkunde und der Freien Universität unter Leitung der Humboldtstipendiatin Jianni Liu haben ein außergewöhnliches, 520 Millionen Jahre altes Fossil aus China im internationalen Journal „nature“ beschrieben. Dieser Fund zeigt erstmals, aus welchen Vorfahren sich Insekten, Spinnen, Krebse und Tausendfüßer entwickelten. Damit kann endlich die Frage nach dem Ursprung der artenreichsten Tiergruppe der Erde, den Gliederfüßern, beantwortet werden.
