Pressemitteilungen 2012
18. Dezember 2012
EUBON - Ein europäischer Biodiversitätsdienst entsteht
„Ähnlich wie bei der Wettervorhersage möchten wir Aussagen darüber machen, in welche Richtung sich die biologische Vielfalt entwickelt“, sagt Dr. Christoph Häuser (Museum für Naturkunde Berlin), Leiter des neuen Projektes EU BON (Building the European Biodiversity Observation Network). „Dafür ist es nötig, die verschiedenen Datenquellen öffentlich zugänglich zu machen und Methoden zu ihrer Interpretation weiter zu entwickeln und nutzbar zu machen“. EU BON wird genau dies leisten und die verschiedenen Netzwerke zusammenbringen. Ziel ist zudem eine Standardisierung der Formate, damit Daten leichter austauschbar sind und immer alle Meta-Informationen zur Verfügung stehen. Wichtige Anwendungen sind beispielsweise das Monitoring biologischer Vielfalt an Land und im Meer. Zudem wird EU BON auch eine wichtige Rolle bei der Arbeit des neu entstehenden globalen Wissenschaftsrats für Biodiversität (IPBES) spielen.
17. Dezember 2012
Fruchtfressende Fledermäuse sind Schlüsselorganismen in Ökosystemen
Die Fledermausexperten Simon Ripperger und Frieder Mayer vom Museum für Naturkunde Berlin beschreiben in einer aktuellen Publikation zusammen mit anderen Autoren Fledermäuse als Schlüsselorganismen für das Funktionieren von Ökosystemen, die vom Menschen stark beeinflusst sind. Die Studie zeigt die Dringlichkeit von Schutzmaßnahmen in stark anthropogen beeinflussten Gebieten, damit Schlüsselorganismen wie samenausbreitende Fledermäuse auf lange Sicht zur Funktion von Ökosystemen beitragen können. Der Einfluss der Größe des noch erhaltenen natürlichen Lebensraums und der Struktur der dazwischen liegenden Landschaft auf die genetische Vielfalt der Populationen gibt Ansatzpunkte für mögliche Schutzmaßnahmen.
13. Dezember 2012
Museen sind unverzichtbare Brücke von der Forschung zur Bildung
Thomas Rachel, Staatsekretär des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, betonte gestern im Rahmen des Parlamentarischen Abends „Museen als Brücken von der Forschung zur Bildung“ im Museum für Naturkunde Berlin, dass es mehr denn je darum gehe, Museen stärker zu fördern. Wie der Präsident der Leibniz-Gemeinschaft, Karl Ulrich Mayer ergänzte, kommt den Forschungsmuseen der Leibniz-Gemeinschaft dabei als Vermittlern zwischen exzellenter Forschung und Gesellschaft eine herausgehobene gesamtgesellschaftliche Bedeutung und ein gesamtgesellschaftlicher Vermittlungsauftrag zu.
10. Dezember 2012
Korallen in der eiszeitlichen Wärmekrise
Embargo: 10.12.2012, 21h
Eine heute im Fachmagazin „Proceedings of the National Academy of Sciences“ veröffentlichte Studie macht wahrscheinlich, dass wir schon bald einen Korallenschwund in den wärmsten Regionen erwarten können. Das internationale Forscherteam um Prof. Wolfgang Kießling, Gastwissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin, untersuchte die Korallenverbreitung von 125 000 Jahren und fand in den versteinerten Korallen Hinweise auf einen Verlust der Artenvielfalt in den äquatorialen Meeren.
7. Dezember 2012
Biodiversitätsforschung und ihre Anwender - was wissen sie voneinander?
Biodiversitätsforschung in Deutschland: was macht sie, wer ist sie und wo ist sie? Befindet sich die Biodiversitätsforschung im hohen Elfenbeinturm oder ist sie gut in gesellschaftliche Prozesse eingebunden? Diesen Fragen geht eine Studie des Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung Deutschland (NeFo) unter Beteiligung des Museums für Naturkunde Berlin nach. Kolja Bergholz, Bearbeiter an der Universität Potsdam, resümiert: „Insgesamt ist die Biodiversitätsforschung gut aufgestellt. Wichtige Fragen werden in einer hohen Qualität bearbeitet. Dennoch wollten wir wissen, ob die Ergebnisse auch bei den Anwendern ankommen“. Dazu wurden sowohl Umfragen gestartet als auch Workshops durchgeführt.
30. November 2012
Nachwuchswissenschaftler der Systematik und Taxonomie widerlegen verstaubtes Image ihres Berufsstands
In einer bisher einmaligen Aktion demonstrieren Nachwuchswissenschaftler der Systematik und Taxonomie – auch aus dem Naturkundemuseum Berlin - ihr großes wissenschaftliches Potential und ihr breites methodisches Repertoire gebündelt in einer Sonderausgabe der renommierten Zeitschrift „Organisms, Diversity, and Evolution“ (ODE), welche im Springer Verlag erschienen ist. Die Initiative ging von den Jungen Systematikern (JuSys) der Gesellschaft für Biologische Systematik (GfBS) aus, die sich zum Ziel setzten, qualitativ hochwertige Artikel ausschließlich von Nachwuchswissenschaftler zu bündeln und so auf die Bedeutung ihrer Forschung sowie auf ihre problematische Stellensituation hinzuweisen.
29. November 2012
Abkommen mit Indonesien zur Erforschung der Biodiversität unterzeichnet
Das Museum für Naturkunde Berlin, vertreten durch Generaldirektor Johannes Vogel, und das Indonesian Institute of Sciences, vertreten durch Chairman Prof. Dr. Lukman Hakim, unterzeichneten gestern in Berlin ein Abkommen zur Zusammenarbeit zwischen beiden Forschungsinstituten. Diesem formalen Schritt folgen Treffen von Wissenschaftlern beider Institute am Museum für Naturkunde Berlin und dem Partnerinstitut in Indonesien, die die Formulierung eines konkreten Forschungsprogramms für die Erfassung und Beschreibung der biologischen Vielfalt Indonesiens zum Ziel haben.
13. November 2012
Digitales Museum - Mehr als 9000 Tonaufnahmen und Bilder des Museums für Naturkunde jetzt in Europeana
Zum ersten Mal sind Multimediaobjekte des Museums für Naturkunde Berlin in Europeana, der digitalen Bibliothek Europas, einsehbar. Sie erschließt das kulturelle und wissenschaftliche Erbe Europas und öffnet es für die breite Öffentlichkeit. Im Rahmen des EU geförderten Projektes OpenUp! wurden erstmals digitale Bestände des Museums für Naturkunde dort verfügbar gemacht. Ein Großteil der mehr als 9000 Objekte sind Vogelstimmen des in Deutschland einzigartigen Tierstimmenarchivs des Museums, aber auch Bilder von Schmetterlingen sind eingestellt. Darüber hinaus erhält der Nutzer wertvolle Informationen über die Aufsammlungsumstände sowie nutzungsrechtliche Hinweise zu dem digitalen Objekt.
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30. Oktober 2012
Nicht nur im Regenwald gibt es Neues zu entdecken
Die Forscher des Berliner Naturkundemuseums, Rainer Günther und Jörg Plötner, beschreiben gemeinsam mit Kollegen neue Froscharten von Zypern und Neuguinea: den Engmaulsfrosch Oreophryne oviprotector und den Zypernwasserfrosch Pelophylax cypriensis. Die genetischen Daten der Berliner Forscher zeigen, dass noch weitere unbeschriebene Wasserfroscharten in Asien, Nordafrika und im Nahen Osten leben, die in den nächsten Jahren beschrieben werden sollen. Die Entdeckung solcher Arten ist ein Wettlauf mit der Zeit gegen das Artensterben auf Grund veränderter Umweltbedingungen.
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26. Oktober 2012
Gigantische Fundstelle fossiler Schildkröten entdeckt
Eine vor wenigen Jahren im Rahmen einer Kooperation mit chinesischen Paläontologen entdeckte spektakuläre Fundstelle von etwa 1800 fossilen Schildkröten aus der Jurazeit wurde soeben in der interdisziplinären Fachzeitschrift `Naturwissenschaften` beschrieben. Beteiligt waren die Paläontologen Oliver Wings (Gastwissenschaftler am Museum für Naturkunde Berlin) sowie Walter Joyce (Universität Tübingen).
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18. Oktober 2012
Bericht bündelt Forderung der Bürger in der ganzen Welt zu entschlossenem Handeln gegen den Verlust der biologischen Vielfalt
Die weltweite Bürgerkonferenz zur biologischen Vielfalt, die im September in über 30 Ländern der Erde die öffentliche Meinung zur Naturschutzpolitik zusammentrug, hat ergeben: Die globale Bürgerschaft erwartet von der Politik entschlosseneres Handeln, mehr Schutzgebiete und weniger umweltschädliche Subventionen. Das Museum für Naturkunde in Berlin führte die Konferenz in Deutschland durch. Der Endbericht, der die Meinungen der verschiedenen Teilnehmerstaaten sammelt, wurde gestern bei der UN-Biodiversitätskonferenz in Hyderabad an die Entscheidungsträger überreicht. Die Ergebnisse werden bei einer Podiumsdiskussion am 25. Oktober im Berliner Naturkundemuseum vorgestellt.
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18. Oktober 2012
Neuer Fund in alten Schubladen: Aufsehen erregendes Fossil im Berliner Naturkundemuseum entdeckt
Florian Witzmann und Johannes Müller vom Museum für Naturkunde Berlin bewiesen, dass auch in alten wissenschaftlichen Sammlungen außergewöhnliche Funde auf ihre Entdeckung warten. Mit ihren Forscherkollegen Jennifer Clack (Cambridge, GB) und Daniel Snyder (Dublin, Georgia, USA) identifizierten sie ein ehemals für einen Fisch gehaltenes Fossil als Vierfüßer (Tetrapoden), der aus 340 Millionen Jahre alten Gesteinschichten von St. Louis, Missouri (USA) stammt. Der sensationelle Fund stellt eines der wenigen Zeugnisse aus einer für die Wirbeltiere entscheidenden Phase der Erdgeschichte dar, dem Unter-Karbon, in welcher der eigentliche Schritt der Tetrapoden vom Wasser auf das Land stattfand.
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26. September 2012
Wissenschaf(f)t Zukunft
Sonderausstellung vom 3. Oktober bis zum 31. Dezember 2012
„Die neue Sonderausstellung mit dem Titel "Wissenscha(f)t Zukunft" ist eine Einladung an Sie, mit uns darüber zu reden, zu diskutieren und die Gedanken mit uns zu teilen“, so Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin. „Ich hoffe, Sie nutzen die Chance, uns und unsere Arbeit besser kennen zu lernen, denn wir widmen uns unter anderem einem zentralen Thema zur Zukunft des Planeten: Biodiversität.“
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20. September 2012
100 Jahre Paläontologische Gesellschaft
Die Paläontologische Gesellschaft feiert ihr 100-jähriges Bestehen am 25. September 2012 mit einem Festakt und einer anschließenden Konferenz im Museum für Naturkunde Berlin. „Heute brauchen wir paläontologische Forschung mehr denn je“, so Johannes Vogel, Generaldirektor des Museum für Naturkunde Berlin.
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19. September 2012
Meteorit auf Kollisionskurs – und dann?
Berliner Naturkundemuseum berät Europäische Weltraumorganisation über die katastrophalen Auswirkungen eines Meteoriteneinschlages auf Gesellschaft und Umwelt
Forscher des Museums für Naturkunde Berlin in Kooperation mit internationalen Partnern aus Spanien (Deimos Space), Portugal (Deimos Engenharia), Großbritanien (Univ. Southampton) und Norwegen (Universtiy Oslo) führen im Auftrag der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) anhand von Computersimulationen eine Studie zur Abschätzung der regionalen und globalen Umweltfolgen eines sich möglicherweise in Zukunft ereignenden Meteorideneinschlages durch. Neben der Abschätzung des zu erwartenden Schadens in Abhängigkeit von der Größe des Meteoriden und der Art der betroffenen Region sollen auch Szenarien simuliert werden, wie ein solches Ereignis verhindert bzw. wie die Folgen minimiert werden können.
17. September 2012
Bürgerinnen und Bürger fordern mehr Beteiligung bei Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt
Am 15.9.2012 fand im Museum für Naturkunde Berlin, gleichzeitig mit 25 anderen Ländern aus allen Kontinenten, eine Diskussionsveranstaltung zum Thema Erhaltung der biologischen Vielfalt statt. „Die knapp 100 Teilnehmer haben sehr konstruktiv überlegt, welche Maßnahmen zur Erhaltung der biologischen Vielfalt nötig sind“, resümiert Prof. Dr. Johannes Vogel, Generaldirektor am Museum. Als besonders wichtige Handlungsfelder für die Zukunft wurden verstärkte Anstrengungen in Bildung und eine Umstellung des Konsumverhaltens herausgearbeitet.
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11. September 2012
Wie wollen wir mit biologischer Vielfalt umgehen?
Im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Zukunftsprojekt Erde“ hat das Museum für Naturkunde Berlin am Samstag, den 15.9.2012 gut 100 Bürgerinnen und Bürger eingeladen, um zeitgleich mit den Teilnehmern aus 34 Orten in 25 Ländern zu besprechen, was nötig ist, um den Verlust an biologischer Vielfalt zu stoppen.
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11. September 2012
Wiedereröffnung der Sonderausstellung "Federflug - 150 Jahre Urvogel-Fund" ab 25. September
Neue Perspektiven auf den berühmten Urvogel Archaeopteryx lithographica und faszinierende Einblicke in die Welt des Vogelflugs: mehr als 200 000 Besucher zählte die Sonderausstellung "Federflug - 150 Jahre Urvogel-Fund" im Museum für Naturkunde bereits. Aufgrund der großen Besuchernachfrage wird sie ab dem 25.9.2012 bis zum 31.12.2012 wieder eröffnet sein.
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4. September 2012
Globaler Bürgerdialog kurz vor dem Start!
Die globale Kampagne “World Wide Views on Biodiversity”, der globale Bürgerdialog über biologische Vielfalt, bringt Laien auf der ganzen Welt zusammen. Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde Berlin, sagt dazu: „Wir freuen uns, Teil des globalen Blicks auf eine der größten Herausforderungen dieser Zeit - den Verlust an biologischer Vielfalt - zu sein und dazu beizutragen, den Meinungen der ganz normalen Bevölkerung ein Sprachrohr während der Vertragsverhandlungen des Abkommens zur Biologischen Vielfalt (CBD) im Oktober in Indien zu bieten.“
Das globale Partizipationsprojekt “World Wide Views on Biodiversity (WWViews) wird am 15. September 2012 an 34 verschiedenen Orten in 25 Ländern auf fünf Kontinenten stattfinden. An jedem Ort werden 100 Bürgerinnen und Bürger einen Tag lang verschiedene politische Optionen in Bezug auf den Verlust und den Schutz der biologischen Vielfalt diskutieren.
WWViews wurde entwickelt, um politische Entscheidungsträger mit Informationen über die Ansichten der Bürgerinnen und Bürger zu wichtigen Umweltfragen zu versorgen und hochrangige Entscheidungen zu unterstützen.
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28. August 2012
Im Ohr des Dinosauriers
Computertomographie enthüllt die Hörfähigkeit und Lebensweise des Dysalotosaurus
Den Hirnschädel des Dinosauriers Dysalotosaurus lettowvorbecki aus den Ausstellungen des Museums für Naturkunde Berlin untersuchten mittels Computertomographie die dortigen Wissenschaftler Gabriela Sobral, Christy Hipsley und Johannes Müller. Sie wollten herauszufinden, ob die Struktur des Innenohrs Hinweise auf die Hörfähigkeit und das Verhalten des Sauriers zu Lebzeiten geben kann. Die Ergebnisse deuten auf eine relativ gute Hörfähigkeit hin, vergleichbar mit denen heutiger Strauße und Reiher, welche auch gut geeignet war, um Fressfeinden zu entkommen.
Die Studie wird am 28. August im Journal of Vertebrate Paleontology veröffentlicht.
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23. August 2012
Wissen von der Basis für den globalen Wisenschaftsrat für Biodiversität
Die Rettung der Biodiversität ist eine soziale und wissenschaftliche Herausforderung: Wir brauchen das Wissen von der Basis für den globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität
Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde, spricht sich im neuesten Artikel im renommierten Wissenschaftsmagazin „Nature“ dafür aus, Wissen von der Basis stärker im globalen Wissenschaftsrat für Biodiversität, IPBES, zu berücksichtigen. „Wenn Menschen die Probleme beim Klimawandel und Biodiversitätsverlust verursachen, dann ist ein Umdenken der Menschen auch der Schlüssel zum Erfolg. Für die Glaubwürdigkeit und Akzeptanz von IPBES ist es wichtig, dass verschiedene Quellen von Wissen berücksichtigt werden. Dazu gehören nicht nur wissenschaftliche Publikationen in hochrangigen Zeitschriften, sondern auch Erfahrungen und Erkenntnisse normaler Bürger“, so Vogel. „Wir müssen offen sein und neue Wege finden.“
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17. August 2012
Wie fanden sie den Weg nach Sulawesi?
Neuer Blick auf eine "anomale Insel"
Björn Stelbrink und Thomas von Rintelen vom Museum für Naturkunde Berlin sowie Kollegen haben mithilfe geologischer Rekonstruktionen und molekularer Stammbaumanalysen die Entstehung und Verbreitung ausgewählter Tiergruppen auf der Insel Sulawesi analysiert und datiert. Dabei zeigte sich, dass die Mehrzahl der Tiere wie Heuschrecken, Frösche, Baumhörnchen, Spitzmäuse, Makaken (Affen) und Koboldmakis vom asiatischen Festland stammt. Wie fanden Sie den Weg nach Sulawesi? Schwimmen, fliegen oder sich einfach mal treiben lassen.
25. Juli 2012
Zunehmende Gefahr für die ‘Arche Noahs’ der Biodiversität
Viele Naturschutzgebiete in den Tropen kämpfen damit, ihre Biodiversität zu erhalten. Dies zeigt eine Studie, die mehr als 200 Wissenschaftler aus aller Welt gerade im Journal NATURE veröffentlicht haben. Zu den Autoren gehört auch Mark-Oliver Rödel vom Museum für Naturkunde – Leibniz-Institut für Evolutions- und Biodiversitätsforschung in Berlin. Mark-Oliver Rödel ist ein ausgewiesener Experte für die Amphibien Westafrikas.
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4. Juli 2012
Biologische Vielfalt diskutieren und die Zukunft unserer Erde mit gestalten
Das Museum für Naturkunde Berlin lädt zur Teilnahme an der internationalen Bürgerkonferenz „World Wide Views on Biodiversity“
Am 15. September 2012 haben Bürgerinnen und Bürgern in über 30 Ländern der Erde die Gelegenheit, die Politik zur Zukunft unseres Planeten mitzugestalten. Austragungsort in Deutschland ist das Berliner Naturkundemuseum, wo mindestens 100 Teilnehmer über die Ursachen des Verlusts der biologischen Vielfalt diskutieren und ihre Erwartungen an die Politik zusammenfassen werden. Teilnehmer werden nach dem Zufallsprinzip eingeladen, seit Anfang Juli ist aber auch eine direkte Bewerbung über die hauseigene Webseite möglich. Der globale Endbericht wird bei der UN-Biodiversitätskonferenz im Oktober in Indien präsentiert.
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25. Juni 2012
Deutschlands Grasfrösche: Allgegenwärtig und doch unerforscht
Was wissen wir wirklich über heimische Amphibien?
Überraschend sind die Ergebnisse, die Wissenschaftler des Museums für Naturkunde in Berlin kürzlich in der renommierten Fachzeitschrift Journal of Zoology über den in Deutschland weit verbreiteten Grasfrosch veröffentlicht haben. Ziel der Studie war herauszufinden, welche Lebensraumeigenschaften für diese Froschart entscheidend sind, um sich fortzupflanzen. Nach einer Umweltanalyse an 83 Gewässern zeigte sich, dass Faktoren wie z.B. Gewässergröße, Pflanzenbewuchs und Temperatur, die bislang für Amphibien als wichtige Anzeiger für die Eignung eines Habitats angesehen und häufig für die Planung von Schutzmaßnahmen herangezogen wurden, keinen Einfluss hatten. Weitere Studien werden somit dringend erforderlich.
11. Juni 2012
Strategiewandel statt Lippenbekenntnisse: Museum für Naturkunde Berlin erhält Zertifikat zum audit berufundfamilie
Das Museum für Naturkunde Berlin wurde heute mit dem Zertifikat zum audit berufundfamilie ausgezeichnet. Das von der berufundfamilie gGmbH – eine Initiative der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung – vergebene Zertifikat wurde verliehen, weil das Museum für Naturkunde in den letzten zwölf Monaten erfolgreich das dazugehörige audit-Verfahren durchlaufen hat.
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1. Juni 2012
Berliner Museums-Seeigel im Magnetresonanz- und Computertomographen
Wissenschaftler entdecken neuartigen Kaumuskeltyp bei Seeigeln
Mithilfe der Röntgentomographie und der aus der Medizin bekannten Kernspintomographie hat ein Wissenschaftlerteam um Dr. Alexander Ziegler von der Harvard University, Cambridge Dutzende Seeigelarten aus den Beständen des Museums für Naturkunde untersucht. Wie die Wissenschaftler im Fachblatt PLoS ONE berichten, weisen einige nah verwandte Seeigelarten eine stark modifizierte Kaumuskulatur auf, deren genaue Funktion noch ungeklärt ist. Die hier angewandten modernen Untersuchungsmethoden entlocken nun den seit über hundert Jahren im Museum konservierten Tieren neue Forschungsergebnisse, was den immensen Wert der Sammlungen als Archiv der Natur wiederholt belegt. Einmal aufgezeichnet stehen die in dem Projekt generierten 3D-Datensätze der Wissenschaft dauerhaft für weitere Untersuchungen zur Verfügung.
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31. Mai 2012
Dinos in den Ausstellungen des Berliner Naturkundemuseums neu erforscht
Für Forschungsarbeiten wurde im Dinosauriersaal des Museums für Naturkunde Berlin eine Vitrine geöffnet. Nationale und internationale Spezialisten, darunter Oliver Wings vom Berliner Naturkundemuseum, wendeten neueste Technologie an, um Millionen Jahre alte Dinosaurierknochen von Titanosauriern zu untersuchen und 3D-Versionen davon zu erstellen. Diese werden in Datenbanken im Museum für Naturkunde gesammelt und zukünftig weltweit digital zur Verfügung gestellt.
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23. Mai 2012
Erst fruchtbar, dann furchtbar: Fluch und Segen hoher Reproduktionsraten bei Ammoniten
In einer neuen Studie wiesen die Paläontologen der Universität Zürich in Zusammenarbeit mit Kollegen vom Museum für Naturkunde Berlin und dem Natural History Museum in New York nach, dass die frühesten Ammonoideen deutlich größere Embryonalgehäuse hatten als deren Nachfahren. Dies belegt eine frühe evolutionäre Veränderung in der Reproduktionsstrategie in Richtung einer Zunahme von Nachkommen. Denkbar ist, dass es gerade diese Reproduktionsstrategie war, die zum letztendlichen Aussterben der Ammonoideen am Ende der Kreidezeit beigetragen hat.
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21. Mai 2012
Wer zählt die Arten, nennt die Namen? - Neue Studie zur taxonomischen Forschung in Deutschland
Taxonomische Forschung trägt zur Lösung einer Vielzahl angewandter Fragestellungen bei, arbeitet mit großer methodischer Vielfalt und publiziert zunehmend in international sichtbaren Zeitschriften. Dennoch ist die Entwicklung der Ausbildung sowie die beruflichen Perspektiven v.a. der Nachwuchswissenschaftler unbefriedigend. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Übersichtstudie zur taxonomischen Forschung in Deutschland, durchgeführt vom Museum für Naturkunde Berlin sowie der Universität Potsdam im Rahmen des vom BMBF geförderten Netzwerk-Forum zur Biodiversitätsforschung (NeFo). Neue Anstellungsverhältnisse - Tenure-Tracks - ähnlich der Juniorprofessuren könnten diese Situation verbessern.
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20. April 2012
Internationales Sekretariat des Weltrats für Biodiversität kommt nach Deutschland
„Deutschland hat letzte Nacht in Panama eindrucksvoll seine herausragende Rolle beim Schutz der biologischen Vielfalt dokumentiert“, freut sich Johannes Vogel, Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin, mit Blick auf die Entscheidung für Bonn als Standort für das Sekretariat des Weltrats für Biodiversität IPBES. Die Welt vertraue Deutschland und seinem Engagement für Natur und Umwelt. Mit seiner erfolgreichen Bewerbung habe Deutschland zudem deutlich gemacht, dass die Erforschung der Biodiversität und der Dialog zwischen Wissenschaft und Politik von herausragender Bedeutung für das Wohlergehen der Menschen seien, und dass es bereit sei, sich dieser Verantwortung zu stellen.
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3. April 2012
Alle Tier- und Pflanzenarten in 50 Jahren beschreiben – das geht!
Die gesamte biologische Vielfalt unseres Planeten kann in weniger als 50 Jahren beschrieben werden! Mit dieser provokanten These treten 39 Wissenschaftler an die Öffentlichkeit, darunter Johannes Vogel, der neue Generaldirektor des Museums für Naturkunde in Berlin. Die für diese große Aufgabe benötigten naturkundlichen Sammlungen, Experten und Technologien seien alle bereits vorhanden. Diesem ganz wesentlichen Schritt zum Schutz der weltweiten biologischen Vielfalt stehe daher eigentlich nichts im Wege.
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29. März 2012
Elefantenreich
Sonderausstellung vom 30.3.-31.8.2012
Mitten in Deutschland lebten vor 200 000 Jahren nicht nur Höhlenlöwen, Hyänen und Nashörner, sondern auch Altelefanten, die gigantischer waren als die Mammuts. Dies bezeugen Funde aus einem Braunkohlentagebau des Geiseltales bei Halle. Was ist mit den Tieren passiert? War der Klimawandel schuld? Die neue Sonderausstellung im Museum für Naturkunde lässt eine Lebenswelt wiederauferstehen, in der uns heute noch vertraute Pflanzen und Tiere neben längst ausgestorbenen exotischen Arten lebten und auch der frühe Mensch bereits Teil dieses Ökosystems war. Die Ausstellung fasziniert mit Originalen und beeindruckt mit der Rekonstruktion eines riesigen Altelefanten.
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29. März 2012
Sehen oder nicht sehen - Augen auf für den evolutionären Erfolg
Wer sehen kann, hat offenkundig Vorteile bei der biologischen Evolution. Dies ist das wichtigste Ergebnis der Studien eines Teams um Martin Aberhan vom Museum für Naturkunde Berlin. Das Team untersuchte Fossilien aller wirbellosen Meerestiere, um evolutionäre Entwicklungen von blinden und sehenden Tiergruppen herauszuarbeiten. Es zeigt sich ein deutlich erhöhter Anteil von Sehern in sehr alten gegenüber jüngeren Gesteinsschichten. Dies ist ein Effekt des Auftauchens der ersten großen Räuber im Kambrium vor etwa 520 Millionen Jahren. Innerhalb von Gruppen wie Trilobiten, Muscheln und Schnecken, die sowohl blinde als auch sehende Vertreter haben, zeigt sich auch in späteren Erdzeitaltern eine ausgeprägtere Diversitätszunahme bei den sehenden Gattungen. Sehen oder nicht sehen war also immer entscheidend für den Evolutionserfolg.
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23. März 2012
Wissenschaftliche Taufe der Monsterwespe
Der Entomologe des Museums für Naturkunde Berlin, Dr. Michael Ohl, hatte 2011 in den Sammlungen des Museums eine bislang unbekannte, riesige Wespenart gefunden, die mit ihren gigantischen Kiefern wie eine Kampfmaschine aussieht. Eine neue Art gilt aber erst dann als wissenschaftlich `getauft´, wenn der neue Name und die Beschreibung der Art veröffentlicht wurden. Dies ist nun für die Monsterwespe geschehen, die als Megalara garuda in der Zeitschrift Zookeys publiziert wurde. Damit wurde ein weiteres Puzzleteil in der Erfassung der globalen Biodiversität gelegt, was ohne die umfassenden wissenschaftlichen Forschungssammlungen des Museums für Naturkunde nicht möglich gewesen wäre.
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13. März 2012
Stellungsnahme zum 1. Todestag des Eisbären Knut
Das Museum für Naturkunde plant, sich mit dem Phänomen Knut im Rahmen eines wissenschaftlichen Symposiums zu beschäftigen, so der neue Generaldirektor Johannes Vogel. „Wir wissen um die Symbolkraft des Tieres. Er steht für den Schutz einer bedrohten Tierart und für den Kampf gegen die globale Klimaerwärmung und deren Folgen für Mensch und Tier“, so Vogel. „Als exzellentes Forschungsmuseum werden wir uns deshalb diesem Thema aus wissenschaftlicher Sicht widmen und auch den gesellschaftlichen Aspekt der emotionalen Bindung an das Tier mit einbeziehen.“
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12. März 2012
Botschafter Südafrikas übergibt Naturkundemuseum Berlin wertvolle Hominiden-Abgüsse von Australopithecus sediba
Das Museum für Naturkunde Berlin erhielt am heutigen Montag wertvolles Sammlungsmaterial. Makhenkesi Arnold Stofile, Botschafter der Republik Südafrika, und die „The Cradle of Humankind World Heritage Site“ (Gauteng, Südafrika) übergab zusammen mit der University of the Witwatersrand, Johannesburg, zwei Abgüsse der Hominiden-Vorfahren Australopithecus sediba, die 2010 von einer Paläontologen-Gruppe um Prof. Lee Berger in der Malapa-Höhle 40 Kilometer westlich von Johannesburg gefunden wurden.
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2. März 2012
Kohlendioxid und Ozeanversauerung in der Vorzeit
Eine internationale Forschergruppe mit Beteiligung von Wolfgang Kiessling vom Berliner Museum für Naturkunde untersuchte die Belege für Ozeanversauerung in der geologischen Vergangenheit und nimmt den Klimawandel-Skeptikern gehörig Wind aus den Segeln. Wahrscheinlich war der Eintrag des Treibhausgases Kohlendioxid (CO2) in die Atmosphäre und das Meerwasser noch nie so groß wie heute. Das Wasser wird dadurch zwar nicht so sauer wie in einer Sprudelflasche, aber es reicht aus, den Organismen, die ein Skelett aus Kalk ausscheiden, das Leben schwer zu machen. Dazu gehören zum Beispiel Korallen und Muscheln, aber auch winziges Plankton, das am Anfang der Nahrungskette steht.
(Sperrfrist der Pressemeldung bis 2.3.2012)
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29. Februar 2012
Naturkundemuseum Berlin hat neuen Weltmeister
Präparatoren des Museums für Naturkunde holten zahlreiche Titel bei Weltmeisterschaft
Robert Stein, jüngster Präparator des Museums für Naturkunde, wurde bei der soeben zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft der Präparatoren (World Taxidermy Championship) in Salzburg wiederholt Weltmeister. Seine beeindruckend naturgetreuen, handwerklich herausragenden Präparationen von Sperbergeier und Kea überzeugten die internationale Jury und bescherten ihm nicht nur einen Weltmeistertitel, sondern auch die Titel „Best of Show“, „Master of Masters“ und den „Competitor Award“.
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22. Februar 2012
Genetische Grundlagen der Partnerwahl
Forschungsnetzwerk zur Entstehung von biologischen Arten gegründet
Unter Federführung des Leibniz-Instituts Museum für Naturkunde Berlin hat sich ein Netzwerk aus Evolutionsbiologen, Molekulargenetikern und Bioinformatikern aus sechs Forschungseinrichtungen in Berlin und Potsdam im Forschungsnetzwerk GENART zusammengeschlossen. Mit 1,04 Millionen Euro gefördert von der Leibniz-Gemeinschaft, werden die genetischen Grundlagen der biologischen Artbildung untersucht. Die Arten der ausgewählten Tiergruppen - Feldheuschrecken, Grillen und Nilhechte – verwenden zur Partnerfindung komplexe Gesänge bzw. elektrische Entladungen. Inwieweit die artspezifischen Kommunikationssignale genetisch beeinflusst werden, wird nun untersucht.
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22. Februar 2012
Forscher enträtseln 7 Millionen Jahre alte Elefantenspur
Sieben Millionen Jahre alte Fußabdrücke in der Wüste der Vereinigten Arabischen Emirate verraten erstmals, wie prähistorische Elefanten gelebt haben. Die teilweise nebeneinander verlaufenden Spuren sind auf einer Strecke von mehreren hundert Metern erhalten. Sie stammen von einer Herde aus mindestens 13 Tieren sowie einem einzelnen männlichen Tier, das die Gruppe nur gekreuzt hat. Das zeige, dass schon prähistorische Rüsseltiere das gleiche komplexe Sozialverhalten an den Tag legten wie die heutigen Elefanten, schreibt ein internationales Forscherteam im Fachmagazin „Biology Letters", zu dem auch Faysal Bibi, Postdoktorant am Museum für Naturkunde Berlin, gehört.
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26. Januar 2012
Neuer Generaldirektor am Naturkundemuseum Berlin
Ab 1. Februar 2012 leitet Johannes Vogel, Professor für Biodiversität und Wissenschaftsdialog, das Museum für Naturkunde Berlin
„Ich bin stolz darauf, dieses international anerkannte Leibniz-Institut mit seinen herausragenden Sammlungen und Mitarbeitern leiten zu dürfen und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen“, so Johannes Vogel, neuer Generaldirektor des Museums für Naturkunde.
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23. Januar 2012
Ausgezeichnet – Berliner Naturkundemuseum gewinnt Architekturpreis
Ostflügel des Museums für Naturkunde gewinnt DAM Preis für Architektur in Deutschland
Die Jury aus Kuratoren, Architekten und Architekturkritikern unter Vorsitz von Peter Cachola Schmal, Direktor des Deutschen Architekturmuseums, wählte die Rekonstruktion des Ostflügels des Museums für Naturkunde Berlin von Diener & Diener Architekten einstimmig unter 23 nominierten Projekten zum Gewinner des diesjährigen DAM-Preises.
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10. Januar 2012
Berliner Naturkundemuseum in 10 Sprachen
Ab heute kann in den Ausstellungen des Berliner Museums für Naturkunde ein auf 10 Sprachen erweitertes akustisches Audioguidesystem genutzt werden. Darüber hinaus gibt es einen Kinder-Audioguide in deutscher Sprache. Das Museum verdankt beides der Finanzierung durch den „Fördererkreis der naturwissenschaftlichen Museen Berlins e.V.“.
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