DNA- und Gewebesammlung

Am Museum für Naturkunde wird seit über 30 Jahren molekulargenetisch geforscht und es sind mittlerweile mehr als 30.000 DNA-Proben quer durch das Tierreich im Bestand.

Die größten Sammlungen mit jeweils mehr als 5.000 Proben stammen von Wirbeltieren (v.a. Amphibien und Säugetieren) sowie Mollusken und Arthropoden (überwiegend Insekten, aber auch Krebstiere). Diese Sammlungen erfordern einen höheren technischen Aufwand verglichen mit den bisher üblichen Trocken- oder Nasspräparaten, da sowohl Gewebe als auch DNA bei -20 bis -80°C gelagert werden müssen, gelegentlich wird dafür auch flüssiger Stickstoff (-196°C) verwendet. Zur langfristigen Sicherung dieser Bestände stehen gegenwärtig drei Tiefkühlschränke mit -80°C zur Verfügung, die Erfassung der Proben in einer Datenbank soll einen schnellen Zugriff und die internationale Verfügbarkeit des Materials garantieren.

Komplementiert wird diese DNA-Sammlung durch eine ca. 3.000 Proben umfassende Gewebesammlung, die vorwiegend bei -20 bis -30°C gelagert wird.

Stand: 20.01.2012