Mineralien

Die Mineraliensammlung umfasst etwa etwa 200.000 Proben, rund 75 Prozent aller bekannten Minerale und 20 Typproben. Wesentliche Bestände stammen aus dem späten 18. und dem 19. Jahrhundert.

EDV-Erfassung
Die Minerale sind systematisch nach dem kristallchemischen System von Strunz aufgestellt. Innerhalb einzelner Minerale erfolgt die Anordnung regional. Alle Proben wurden ohne Rücksicht auf Vorbesitzer in die systematische Sammlung eingegliedert.
Der Großteil der Proben ist in einer EDV-Datenbank erfasst. Diese enthält unter anderem Mineralnamen, Fundort, Fundjahr, Vorbesitzer, Art und Jahr des Erwerbs, Angaben zu den Etiketten (z.B. Originale) und kristallographische Besonderheiten.

Geographische Vielfalt
Regionale Schwerpunkte sind Harz, Schlesien und das ehemals preußische Rheinland. Durch eine Schenkung des Erzherzogs Stephan Victor von Österreich sind zahlreiche Proben aus Böhmen und dem ehemals österreichisch-ungarischen Staatsgebiet hinzugekommen. Auch aus Russland sind umfangreiche Bestände vorhanden; zum einen durch eine Schenkung des Zaren Alexander des Ersten (1803), zum anderen von der Ural- und Altaireise Alexander von Humboldts und Gustav Roses (1829). In den letzten Jahrzehnten wurden zahlreiche Mineralien aus den Bergbaugebieten von Erzgebirge, Vogtland, Thüringer Wald und Mansfelder Revier erworben.

Stand: 21.05.2011