Herpetologie - Amphibien und Reptilien

Die herpetologische Sammlung beherbergt mit den Amphibien und den Reptilien Landwirbeltiere, die traditionell nicht näher miteinander verwandt sind. Sie umfasst etwa 150.000 Objekte, darunter

• 1.400 Knochen-, Skelett- und Trockenpräparate
• 130.000 in Alkohol konservierte Tiere von über 5.600 Arten
• Gewebeproben und Rufaufnahmen von Fröschen

Die ältesten Bestände bilden die Sammlungen von M. E. Bloch und J. G. Schneider. Beide stammen aus dem 18. Jahrhundert. Besonders wichtig für die Berliner herpetologische Sammlung sind die Sammlungen von H.C.M. Lichtenstein und W.C.H. Peters.

Sammlungsteile von bedeutenden Naturforschern
Im Laufe des 19. Jahrhunderts wurden wichtige Sammlungsteile von bedeutenden Naturforschern aus der ganzen Welt beigesteuert, darunter W. J. Ansorge (Westafrika), Graf von Borcke (Südamerika, Afrika, Südostasien), J. Nietner (Sri Lanka, Indien), A. von Humboldt (Sibirien), L. Krebs (Südafrika), G. Krefft (Australien), R. & M. R. Schomburk (Guayana und Australien) und C. E. von Martens (Südostasien).

Wissenschaftlich besonders bedeutungsvoll sind die hier hinterlegten Typusexemplare von insgesamt rund 1.900 Artbeschreibungen.

Derzeitige Sammlungs- und Forschungsschwerpunkte liegen u.a. auf den Amphibien Afrikas.

Da die Alkoholsammlung in den Ostflügel umzieht, ist deren wissenschaftliche Nutzung bis etwa Dezember 2010 nur eingeschränkt möglich.

Stand: 01.08.2011