Vermes - wurmartige Tiere

Die Kustodie „Vermes“ umfasst 26.000 Katalognummern weltweit gesammelter wirbelloser, wurmförmiger Tiere, die zumeist nicht näher miteinander verwandt sind; dazu Nasspräparate in 14.000 Gläsern, 16.000 mikroskopische Präparate und einige hundert Wurmröhren als Trockenpräparate.

Die Würmer kommen entweder freilebend oder parasitisch vor.

Es handelt sich um:
• Plathelminthes (Plattwürmer)
• Gnathostomulida (Kiefermündchen)
• Nemertini (Schnurwürmer)
• Rotatoria (Rotifera, Rädertierchen)
• Acanthocephala (Kratzer)
• Gastrotricha (Flaschentierchen, Bauchhärlinge)
• Nematoda (Fadenwürmer)
• Nematomorpha (Saitenwürmer)
• Kinorhyncha (Igelnackentiere)
• Priapulida (Priapswürmer, Liebeswürmer)
• Loricifera (Korsett-Tierchen)
• Sipunculida (Spritzwürmer)
• Echiurida (Igelwürmer)
• Pogonophora (Bartwürmer)
• Oligochaeta (Wenigborster, Regenwürmer)
• Hirudinea (Egel)
• Polychaeta (Borstenwürmer)
• Chaetognatha (Pfeilwürmer)

Von den insgesamt 100.000 Präparaten enthalten rund 3.300 Arten primäres Typenmaterial. Dieses und das meiste Nicht-Typen-Material sind in der Datenbank Sesam im Internet recherchierbar.

Die ältesten Präparate stammen aus dem 18. Jahrhundert. Zahlreiche Präparate gehen auf Aufsammlungen im 18. und 19. Jahrhundert zurück oder stammen von den großen deutschen Schiffsexpeditionen Gazelle-Expedition (1874), Deutsche Tiefsee-Expedition (1898-1899) und Deutsche Südpolar-Expedition (1901-1903).

Stand: 11.04.2014