Crustacea
DIE
SAMMLUNG
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Jeder
kennt Krebse, sei es vom letzten Strandurlaub oder als kulinarische
Spezialität. Diese großen Krebse gehören zumeist zu der
Gruppe der zehnbeinigen Krebse (z.B. Krabben und Hummer) und werden
von jedem ohne Probleme als Krebse erkannt. Es gibt allerdings noch
viele andere Krebse, die vom Laien nicht so ohne weiteres den
Krebsen zugeordnet werden würden, so z.B. die Kellerasseln. Auch
die winzigen Hüpferlinge und Wasserflöhe, die der Aquarianer als
Fischfutter kennt, sind Krebse. Vielleicht kennen Sie auch die
Seepocken, weiße scharfkantige Kalkgehäuse, die auf Felsen in der
Spritzwasserzone oder im seichten Wasser der Meere zu finden sind.
Auch dies sind Krebse.
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Die
Vielgestaltigkeit der Krebse, ihre faszinierende Lebensweise und
ihre ökologische Bedeutung macht sie zu einer der interessantesten
Tiergruppen. Es gibt etwa 42.000 Arten, die kleinsten Krebse sind
knapp einen Millimeter lang, die größten, z.B. der Amerikanische
Hummer, messen bis zu 60 Zentimeter.
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Im
Museum für Naturkunde sind etwa 27.000 Proben von Krebsen
aufbewahrt. Die ältesten Sammlungsbestände stammen aus dem 18.
Jahrhundert vom Prediger Johann Friedrich Herbst. Viele Sammlungen
bedeutender Krebskundler sind seitdem in die Regale des Museums
gewandert. Die Ergebnisse vieler bedeutender Expeditionen befinden
sich in den Sammlungen. Ein ganzer Teil dieser Proben sind
sogenannte Typen. Ein Typus ist das Individuum nach dem die Arten
beschrieben wurden. Diese Proben sind die unersetzlichen Schätze
jedes Museums. Diese Typen habe als wichtiges Referenzmaterial
damals wie heute große Bedeutung.
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WEITERE
INFORMATIONEN
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| SAMMLUNGSBETREUUNG |
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